1 z8 Giesststhe w?chent?cht gemeittnötzigc Anzeigen
über fein Buch auch noch hier ur.d da Anmerkungen machen, ^-ie gegründet wären. Sonst »st darinn, wie in Denflerö Schrffr manches gute.
X)Oit werden manchen einen Dienst erweisen / wann wir dieses dewLhrre Mittel für das Hornvieh / wann es den Lnoct)- brandbekommt/ jo ans dem 4ten Stück der Ar-Istr Wocyen» blätter 11770. entlehne bekannt machen.
Im Frühjahr wenn man den braunen Kohl auszieht, wirft man ibn Einzeln mu denen Wurzeln hin, oder legt ihn aufdie Zäune, daß er ander Luft abrrockne, klopft dann so viel wie möglich alle Erde und Unreinigkeit davon, und macht kleine Häufe, läßt solche ganz gelinde zu Asche brennen, (zum anzünden ist, so man es bat, dlensamLmden Holz zu nehmen;) verwahrt cs in steinerne Töpfe. Von dleser Asche giebt man aus em wenig angefeuchteS trockenes Futter, einem grosen Stück drey, mittleren zw.y, geringeren einen Eßlöffel voll. Morgends wann es noch nicht gefreßen, bedeckt das Vieh, nachdeme es vorhero mit Strohwüch wohl gerieben, und halt es warm zugedeckt. Eine Stunde hernach giebt man ihm laulicht wasser mit Mehl oder Klaye zu trmken und continuirt damit wenigstens 8. io. Stunden, denn kann man ihn mäßig gut Futter geben, und rach Norhourf, biß es völlig gesund, des Morgens mit der Asche wiederholen. Dieses ist ein wohl experimentirtes Mittel für alles Uebel des Viehes wo Hitze ist daraus eine Entzündung entstanden, oder zu besorgen. Kann auch als ein Präservativ alle Frühjahre Dienen, weil man ohne Kosten es in Vorrath machen, und ein Jahr verwahren kann. Sonderlich ist es ein Specisicum für ein besonders wenig erkannte Krankheit, der Knochenbrand genannt,
N. B. An deren braunen Kohlwurzeln sind Knoten welche dabep bleiben müssen. In diesem Lande pflegen die Weiber solche aparte zu sammlen, als eine geringe Arzeney für das Vieh. Es ist auch bey dem beschriebenen Knochenbrand zu merken, daß so bald man Die Zeichen fpieref, man es im Stall so aufbinden muß, daß es stch durchaus nicht legen kann. Geschiedet es drausen, muß es gleich an beyderseiten Hörnern angefaßt und mit Gewalt nach dem Stallgeführek und getrieben werden. Es ist bey uns öfters geschehen, daß der stärksteund gesundeste Zug Ochsen im Wa-


