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gwn gesteuert, man weiß doch, wo noch ein Vorrath ist, und wo man ' vor das Geld kauffen kann. Das ist es aber nicht allein, man kennet den

Reichkhum deS Landes, man lernet den Unterschied des Landes und der Cultur desselben kennen, und kann Anstalten treffen beyde zu verbessern. Man kann auch, was eine Hauptsache ist, bald wissen, wie viel Untertha- tien die bürgerliche Nahrung treiben, üls vor welche die Früchte eigent­lich auser Lands geführet werden, und deren Arbeit wir so kostbar wieder bezahlen müssen, im Lande sich noch nähren können. Man kann wissen wie viel Früchte man in Zeit der Noth zu Kriegszeiten und andern Vor­fällen Heiken haben kann, wenn man zur Erndte Zeit eine Repartition zum allqemei nen beykrägt, ohne daß der Unterkhan Schaden gegen baare Zahlung haben kann. Andere Vortheilewelche sichbey der Ausführung noch mehr ergeben werden, wie leichtlich einzusehen, nicht zu!gedenken. Dieser Auf­satz ist uns zugesteüek worden. Es wird gemeinnützig seyn, und ist auch Hessen Verfasser nicht zuwieder, wann andere ihre Gedanken deswegen er­sten, und unS mit ihren Aufsätzen beehren wollen D. L.

In dem vorigen Blatt Haden wir einiger Ökonomischen Schriften ge­dacht, welche in Beurtheilung -Oekonomtscher Versuche und Beförderun­gen dieser Sache überhaupt, nützlich seyn können. Hierüber empfange» wir einige Erinnerungen. Unsere Blätter sollen allezeit aufs gemeint, Beste zielen. Es ist eine Pflicht gegen den Herrn Verfasser derselben dank­bar zu seyn, und das um so viel lieber, je mehr wir die Stärke desselben in den Wissenschaften verehren.

Wegen der >m Wochenblatt eingerückten Schriften von Erkent- niß der Erdarten ist zu beobachten, daß über diese noch nicht- recht zu- verläßiges herausgekommen.

Herr von Justi. von der Fruchtbarkeit und Unsruchtbarkei t der Ai- cker ist nicht praktisch.

Herrn Pastor MayerS Beyträge und Abhandlungen zur Aufnah­me der Land-und HauSwirthfchaft nach den Grundsätzen der Naturlehre und Erfahrung entworfen, s. 17*9. muß mit Verstand gelefe^ werden, weil er seine Gegend und die Beschaffenheit deS Boden- derselben wohl kennet; aber nicht alle feine Grundsätze auf andern Ländereyen und bet) an, vern Erbarm anruwenben find. Ein reche erfahrner kandrvirth könnte

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