Ausgabe 
23.1.1770
 
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?o GüMche wöchentliche gemcittnützige Anzeigen

verschämt leugnen könne, mit schicklichen Beyspielen aus den Schrift« der Engländer und Franzosen.

Beweiß daß die gelehrten Narren unter allen Narren die größte sind, mit ausgesührten Epempeln. Ein pragmatisches Werk.

3 s - - Z.

Fortsetzung der gebotenen Feste

in dem Ekjstifte Mainz, samt dem Verzeichnisse der Tage, an wel­chen dieselben in dem Jahre 1.770» gefeyert werden.

Ianuanus. Den rken Neujahrstag. Den 6ten heilig: drey Könige.

Februarms. Den Lten Marien.Lichtmeß. Den uten gedothener Fasttag wegen dem , den folgenden Tag einfallenden, Feste des heiligen Apostels Mathias. Den iUten heil. Matthias. Dieses Fest, welches sollst auf den 24ten gefallen, ist auf den i8ten, alS auf den zten Sonn­tag dieses Monats, und der gebothene Fasttag auf den vorhergehenden Sonntag, zurückgejegt. Es ist also der Hte kein Feyertag, und man ist nicht schuldig, an solchem eine heilige Messe zu hören.

Merz. Den iZtcn heil.Joseph. Dieses Fest, welches sonst'auf den i^ten gefallen, ist auf den i8ttn, als auf den 3. Sonntag dieses Mo­nats, zurückgelegt. Es ist also der 19. kein Feyertag, und man ist nicht schuldig, an solchem eine heilige Messe zu hören. Den 25. Marien Ver­kündigung.

April. Den i6ten Ostermontag, der Osterdienstag wird nicht gefey­ert, und man ili nicht schuldig, an solchem eine heilige Messe zu hören. Den 19. Philipp und Jacob.

Majus. Da das Fest der heiligen Philipp und Jacob, welches sonsten auf den ersten Dieses gefallen, auf den 29. als auf den sten Sonntag des vorigen Monats, zurückgelegt worden: so ist der ife dieses kein Feyertag, und man ist nicht schuldig, an solchem eine heilige Messe zu hören Den sten Kreuzerfindung. Dieses Fest, welches sonst auf den zten gefallen, ist auf den 6ten, als auf den 1. Sonntag dieses Monats, verlegt. Es ist also der tte kein Feyertag , und man ist niche schuldig an solchem eine heilige Messe zu hören. Den 24. Himmelfarth Christi.

Junius.