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allezeit einerley Ursachen. Wie dieses ein Erempel ist von einer Bewegung der Luft aus obigen Ursachen , welche sich nid>c weit verbreitet, so sind die Winde, welche um die Tag-und Nachtsgleiche, oder im Herbst und Frühjahr sich gewöhnlich einfinden eine Erläuterung , wie angegebene Urrachen eine Bewegung würkcn, welche sich sehr verbreitet. Nach dem Herbstaequinocrio werden die Tage weit gegen Norden sehr kurz, und im Gegentheil Die Nächte sehr lang Die Luft wird von der Sonnen wenig erwärmet Sie wird dichter und verliebtet einen grosen Theil ihrer Cla- siicrtat Sie kann also der noch wärmeren Luft in den mittäglichen Gegenden nicht mehr so wie vorhin wiederstehen, und daher entstehen um den Herbst Winde welche von den südlichen nach den nördlichen Gegenden streichen. Durch die Kälte im dem Winter ist gegen Norden zu die Luft sehr verdicket worden. Fangen nach dem Frühlmgsaequmoctio die Tage an länger zu we-den, so wird die dotten in sehr kgroser Masse befindliche Luft elastischer. Die welche in den nächstgelegenen mittäglichen Gegenden befindlich, ist noch nicht bis zu dem Grad elastisch daß sie hinlänglich wie- derstehen kann. Es beweget sich also dieselbe von Norden gegen Süden. Daher kommt es daß im Frühjahr, so bald die Tage anfangen langer zu werden, welche ohnehin gegen Norden mehr in ihrer Länge zu nehmen, Nordwinde wehen, welche öfters noch , obgleich mit geringerer Stärke durch den May hin anhalten, und Frost verursachen, weil die Erde, worüber sie streichen, noch kalt ist, sie also ihrer Warme beraubet. Je mehr nachgehendS die Warme gegen Norden zunimmt, je gelinder w7r- den diese Wiude.
Man würde aber sehr irren, wenn man keine andere Ursachen der vermehrten oder verringerten Elasticität als die Wärme und Kälte annehmen wollte. Unter diesen stehen die Elastischen Ausdunstungen mit sehr groftm Rechte. Die Luft ist nicht der einzige Körper dessen Elastici- tät bis auf einen sehr grosen Grad vermehret werden kann. Wann wir auch keine andere kenncten, so haben wir doch kein Recht solche zu läua- nen Doch es sind mehrere bekannt. Wir führen nur den Salpeter an. Das Feuer allein würde der Luft in einer Canonen nicht so viel Gewalt er» Weilen eine Kugel mit so viel Kraft zu treiben. Der Salpeter welcher unter dem Pulver rst wird in seiner Auflösung sehr elastisch. Wann nun an einem Ort dergleichen Dämpfe aufsteigen, so wird das Gleichgewicht mrsgehoden.. In diesem Bekröche können feuerspeiende Berge, wann sie derg echen


