Mesilscht wöchentliche gemeinnützige Anzeigen tung dahin gänzlich zur Unmöglichkeit. Ein anderes Wasser aber iß in dieser Gegend gar nfcbt zu finden. ' 1
n- Salzwaffer wird in denen heißesten Sommertägen aus denen Gradierheiußern hoher nicht al« n. löthig gebracht, und man ist schon zu en” (i- s‘ I-> bllII’ ,M|0‘ In denen rauheren Frühlings-und
-Herbsttagen wird es nicht emmahl so hoch gebracht. ° ' a
Achtzig Ohm des besten Wassers geben in einer Pfanne beu warmem Wetter ir. Achtel gut Salz. Hierzu werden ohngefehr a Klafter -Holz ersordert; zehen Stunden muß das Wasser kochen, und überbount' wird vom Anstecken bis zum Ausschöpfen aus der Pfanne eine Seit von 3° Stunden erfordert. * Hingegen braucht man bey denen rauben Ta. gen, im Frühling und Herbst, wenn das Wasser schlecht ist, iu einer Pfanne, und zu eben so viel Salz, r bis ; mahl so viel Wasser, und mehr als noch einmal so viel Holz, als bey gutem Wasser. IEs konmit also bey gutem Wasser ein mehr als ; mahl so groser Nutzen beraus. als bey schlechtem Wasser. Sollte man also nicht darauf bedacht sinn, lauk.r des besten Wassers zu bekommen? Dieses zu bewirken würde mein Vorschlag dieser seyn.
Zuvörderst würden einige Veheilter angelegt werden müssen, worin« MN das sich zu allen Zeiten in denen Brunnen samlende Salzwasser auf« behalten wervenkönnte. ES müßen deswegen die Brunnen so wohl Sommers als Winterszeiten ausgepumpt werden. DaS Wasser in diese Beheliter geleitet, und bis zum weiteren Gebrauch , und bis die Zeit das nökdige gradiren erlaubte, anfbehaiten werden, hierdurch würde einem sieh sonsten vielleicht ereignen könnendem Mangel an Salzwaffer voraeboaen werden. Diese Behälter würden so beschaffen seyn muffen , daß sowohl die Sonne das darinnen befindliche Wasser bescheinen und erwärmen könnte, als auch daß zu Winterszeiten die Kälte dahin dringen und das unter dem Salzwaffer befindliche wilde Wasser je mehr und mehr verzehren und ausfrieren könnte. Bepdes würde schon wirklich eine Art von Grads« rung seyn, und das Wasser würde dadurch um ein merkliches verbessert werden. Doch müßen diese Behälter vor dem einfallenden Renen« Was« ftr und Schnee verwahret werden. Die Aufführung solcher Behälter wurde nur m dem Fall eine Nothwendigkeit seyn, wenn sich gegen alles
Verum«
* SS* kemKörnen gekommen, ist es rathfam fie nur in ae<
lindem Abdampfen zu erhalten i sonst verbrennet man nnnoshig Holt, bekommt mehr Pfannenfieiü und weniger Salz. 9 8 y “' 8w


