Mesffsche wöchentliche gmelNüMe Kiizcigtll
unß Nachrichten
Zwölftes Stück.
Dienstags den roten Merz- 1770.
Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.
^Mir liefern hier eine von einem Fürstlichen Bedienten eingeschickte W Abhandlung. Sie wird manchem zu fpeciel scheinen. Äusser anderen Nutzen scheinet sie uns aber auch diesen zu haben , daß sie wegen der beygefügten Anmerkungen etwas ja tterGeographia fubter- ranea beytragt, einer Wissenschaft, welche in unsere Zeiten mehr betrieben wird, als mancher wohl dencken möchte.
Vfacbricbt von der bey lTlidda gelegenen Salz Sode uttb <St< danken über die bey derstlberr allenfalls vorzunehnieirde
Verbesserungen.
Die Niddaer Saljsode, welche eigentlich in der dem Dorf Kohden zugehörigen Gemarkung gelegen, ist ohngefehr im Jahr von einem Nabmens Roland Krug, welcher anfänglich Hanau Münzenbergischer Keller zu Steinau an der Straße, nachher aber Beamter zu Nidda ge- weien, erbauet worden. Der Grund und Boden worauf diese Saljsode qngelegtt wurde, gehörte mir zu dem Krugischen so genannten Salzhäuser
M ' ' Lehen-


