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kann noch nicht sagen, daß er mich je, in meinem Amt gehindert. Zu gewissen Zeiten, und das geschiehst wohl kaum die Woche einmal, gehe ich meinem Knecht seine Arbeit auf. Er weis sie schon größtentheils vor- auS, und nur gar selten sind weicläuftige Anstalten nöthig. Ich halte ihn so, daß er an mir merken muß, daß ich nicht glaube, er seye bioS um meinetwillen in der Welt. Selten habe ich solchergestalt über große Untreue zu klagen Ursache. Meine Früchte verkauffe ich nach dem besten Preis, dann sie sind so viel nicht, daß ich Theurung oder Wohlfeilung verursachen könnte. Ist aber jemand zu seiner Nahrung oder Saatfrüchten etwas benüthiget, so gebe ich ihm, ohne einen Geldpreis , sondern nach der Erndte muß man es mir in Natur wiederqeben. Dazu halte ich sie nachher mit Strenge an. So gewöhne ich sie zur Ordnung , und weil ich dadey mehr verliere als gewinne, weil ich sie um emen höheren Preis Hütte verkauffen können, so füllt niemand ein daß ich wuchere. Es darf sich kein Armer, der nicht lüderiich ist, bev einer spaten Erndte oder in sonstigen Anliegen bekümmern, wo er Rath finde, er kann allemal auf meinen Beystand Rechnung machen.
Auf diese Art ist der Vorwurf eines Wuchers abgelehnt, und ich darf mich numalen um Arbeiksleute bekümmern, dann man arbeitet mir gerne, weg ich im Fall der Noch wrederhelfe.
Um von dem andern Punkt meine Gedanken kürzlich zu eröfnen, so ist es w viel gewagt, daß man ein so wichtiges Stück als der Ackerbau ist, dem blosen Gutdünken eines Landmannes,der sich von Vorurtheilen fesseln küsset, ohne ibn weiter zu führen, überlasset. Es giebt verständige Landleute, welche gerne manches abandern und besser benutzen möchten, sie müssen aber die Verlachung anderer fürchten. Würde ich mich haben unterstehen wollen, ein und das andere zu versuchen, so Hütte ich gleiches befürchten müssen. Der Landmann glaubt nicht leicht daß eine Verbessrung möglich ist. Durch jetzige huldreichste Veranstaltungen aber ist alles aufmerksam. Man glaubt nun, es müsse doch wenigstens eine Verbesserung möglich seyn. Man tbeüet feine Gedanken frey mit, ist aufmerksam auf anderer ihre; kurz eS lasset sich hoffen daß wir es in einiger Zeit eben so weit bringen werden als andere. Nur ich muß es frey gestehen, es fehlet vielen unter unS, an Kenntniß der Erdarten, und an Schriften, welche wir hier benutzen könnten. Es sind verschiedene in Gesellschaft getretten, deren jeder sich eine der hier ßjnlchlagmderr Schriften «»schaffen, und sich nachdem zu.
jamme«


