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Eindrücken, welche sich in ihm regen zu wiederstchm, und bey Empfind« iichkeiten gelassen zu bleiben. Es würde ihm Dicfe angewöhnte GemüthS- faffung vey wichtiger» Eraugnißen guten Nutzen geleistet haben. Er hateS aber nun nicht gechan, und hat auch keinen Lüsten sich mäsigen zu lernen. Also bleibe er von Vieser Gelegenheit sein Gemüth aufzubringen. Cajns weis, daß er allzuviel Anhänglichkeit fürdaS Spiel hat, und ihm so oft er dazu kommt eine längere Zeit widmet, alS er ihm wivmen sollte, und Darüber nökhige Geschäfte beyseite fetzt. Er muß also diese Versuchun- jeine Pflichten zu übertreten vermeiden.
ES q bt eine gewisse Art Leute, welche sich gar nicht in den Schranken der Sittsamkeit bey einem Spiel erhalten können, in grobe Reden und - Streitigkeiten auSbrechen. Auch diesen nutzt eS nichts. AuS der Ursache wurde eS allemal vertheidigt werden können daß es eine sehr löblich Anordnung seyr wodurch es dem niedrigsten Pöbel wo nicht ganz untersagt doch setze schwer gemacht würde.
rNan kann die Zeit: zu etwas anders anwenden - -
Man muß einmal feftsetzen, saß die Pflichten eine Erholung nöthig mackem Wer nun em nützlicheres G-schatte dazu envehlen kann, der ist dazu verbunden. Dieses kann aber so allgemein mcht behauptet werden , sondern daS bleibt dem betontem moralischen WürkungskreiS eines jeden zur Bes stimmung übrig. Kann man zu seiner Ermunterung ein Buch lesen, welches uns ergötzet und beiehret, wird dadurch der Endzweck erreicht, so ist dieses Mittel unendlich vorzüglicher. Es ist aber doch merkwürdig daß meistens solche auf den Zeitverlust dringen, welche die Zeit doch zu nicht- anders brauchen, als daß sie gar nichts thun, oder von keinen Geschäfte« wissen , welche einer Anstrengung deS Gemüths bedürfen.
Nach diesen Gesetzen welche ble'S nach der Vernunft entworfen sind, ist leicht zu erachten , daß unter hundert Menschen kaum einer so spielet, daß er es vor dem Richterstuhl deS Gewissens verantworten kann, und indem hierdurch etwas zur Verteidigung veS Spiels gesagt worden zu seva scheinet, so wird es gröstentheils alS eine mit den Pflichten des Menschen nicht bestehende Handlung verdammt.
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Nachdem? unsere wöchentlichen Anzeigen und Nachrichten brSberö immer mehr Beyfall erhalten so sind wir ermuntertworden, solch« mrkünf, tlgen


