rrrr- vlachn'cheett. r§5
nicht genug. Er darf sich allein nicht zum Ziel haben. Er muß auch da- bey gedenken, daß wann es auch ihm nicht verliehen werde, so wolle« hierdurch ein Werkzeug werden, wodurch die Vorsehung Gelegenheit be- komt andere zu beglücken. Wann nun dieses der Wunsch ist, wann er unter obigen Einschränkungen keine andere Pflichten verletzet, so ist der Gebrauch der L otterien einem Menschen und Christen nicht unanständig.
Bey wie vielen aber ist diese Gesinnung? Sie, die Lotterien, werden also wohl freylich bey den allermeisten aus unlsblichem Eigennutz auf eine verschwenderische Art gebraucht. Welch einen wunderlichen Con- krast machen aber gemeiniglich nicht die Handlungen der Menschen? Man legt Geld aus, wodurch andere glücklich werden, ohne es zu wollen, ohne etwas zu ihrem Glück beyzutragen; und man ist.ein Verschwender weil man geitzig ist.
In der Kriegerischen Buchhandlung allhier sind folgende neue Bücher aus der Presse gekommen: Herrn M. Jacob Theod. Franz Rambach, vollständigere und sehr erleichterte lateinische Grammatick nach der Grundlage der beliebten Langischen, 8. Giessen 1770.48 fr.
M. Ludwig Alexander Krebs natml.Gotresgelahrsamkeit nebst einem Plan einer Geschichte derselben 8. Giessen 1770. 47 kr.
Em - und auspaßrrende vom x Geprr bis den
8. September 1770.
Herr Lieutenant Stamm von Schweinsberg log. im Löwen.l
Herr Svndicus Mykius von Gmnderg, und Herr Cammerrath Gedeck, von St. Goar, log. im Stern.
Herr General von Rabenau von Appeborn, Herr Landschreiber Spengler, Herr Syndicus Filjus, Herr Zollschließer Dittmar, und Herr Assessor Heppe, log im Einhorn.
Herr Gcheimderrathvon Breidenbach, von Breidenstein, log. im Posthaus
Herr Baron von Breidenstein von Frankfurt, paff, durch.
Herr Baron von Booes von Cassel, paff, durch.
Herr Cammerrath Lichtenberg von Darmstadt, und Herr Cammerdiener Zaubis, von Jhro Durchs. Printz Georg log. im PosthauS.
Herr


