Miesstsch e wöchentliche WUUUUlßW NWWtl uiiij Mchrtchten Sieben und Dreissigstes Stuck.
Drenffags bett uten Sepv. 1770.
Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.
Von bett Lotterien.
dem ,5. Stück dieser Vlcitter stehet eine Aufgabe die Lotterien be- treffend. Ich theile demnach meine Gedanken davon mit. Viel- ^icht geben sie Gelegenheit über diese mode Krankheit weiter zu denken. Dann das ist das Einlegen in Lotterien würklich. Man findet so viele vortheilhaste Plan, wo jederman gewinnen und niemand verlieren soll, daß zu befürchten stehet, eS werde bald jedermann dadurch reich werden. Man muß es freylich glauben, weil eS zur Gewohnheit worden ist einzulegen ohne weiter darüber Ueberlequngen anzustellen. Ein Plan über- trift den andern. So rote diese von Zeit zu Zeit bekannt gemacht werden, so werden sie auch immer favorabeler, ja über dieses sind wir schon weit hinaus ; dann ein jeder verspricht von seiner Lotterie, daß solche exlrafavo- rabel feye. Wann dieses so fort steiget, so wird bald eine solche erdacht werden, wo man sich nur wehlm darf, wie viel man gewinnen will.
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