und Nachrichten. >

wohl hundertmal beftufzet wird , ehe es zu Ende kommt, oben siehin. Ich lasse diese Betrachtung fahren, dann ich weis, dch dieser Gedanken dey übelgesinnten als ein Merkmal des Ehrgeizes w'.rd seyn.

Doch mache ich es mir zu keinem Schimpf zu bekennen , daß lch |o oici Achtung für das Amt habe, welches ich führe, daß ich von ganzem «per* zen wünsche, daß alles von demselben entfernt seye, was ihm nur itu 0*# ringsten Ansehen, und den damit verbundenen Eindruck raubet.

Sind acciütntien eine Desolbung? Ja das wird man lieber behaup. ken, und m der khat sind sie bas, was jumUnlerhalt gegeben wird, diener der Prediger? Ich glaube dem Pubiico. Warum foB an« JJitt» we, welche das Unglück har ihrem Schutz, ihren Versorger ru v ri ren' welche jetzo ihrem Elend entgegen sichet, vor alle andere den Gastliche» besolden? Ich lasse mich gerne belehren, aber bis jetzo glaub« ich ««w daßseye eine Ungerechtigkeit, womit die käst einen Wrrer zu besolden, dann so sieher man doch meistens denselben an, auSgetheilet werde, ah« Sache ist so offenbar, daß sie keiner weiteren Ausführung bedarf.

Noch mehr. Man heftet dem Amt «ine Idee an, welche gar häs. sich ist. Wenn ein Tobkengraber klagte; ach Golt es sind schlechte Z«» ken, es stirbet niemand, man hat hin Einkommens, wofür wmden wl, ihn ansehen? Nicht wahr, für einen Feind unserer aller Leben , für «men solchen der uns lieber aus der Baare sehe, als dey dem Dsch, der uns o» Thieren gleich achtete, von welchem man keinen Nutzen iiehet, es iey«. bann baß sie tobt sind. Ich an meinem Thal wurde mich Kd" furchten einem solchen ju begegnen, und allemal denken, dieser wunschetldich d zu geniesen, daS ist einjuscharren. Ist es aber viel anders , wenn M glauben muß die Ditte um daS tägliche Vrodt eines Pfarrer- könne mch ander- erhöret werden, als wenn andere aufhören solches M genieien, v ist, sich sollen begraben lassen? Wird man nicht den Geistlichen alS einen Mann ansehen, welcher an6 lieber Die Leichenprebigt halt' **"«?'.* Gesundheit wünschet? Ich hörte einstens einem Pfarrer von emem amt» mann lutufen (er war ein guter ehrlicher Mann, der jur <3 B 9 feine Gaben hatte) wie stehkS Herr Pfarrer! st-rben B e hüte brav? Ach nein, daß Gott erbarm! Herr Amtmann! war feine Antwort. Nu» urteile man was für «in« Idee diesem Stand anklebr.

Di« Lörtfetzung folgt.