Marl-
Tieft-
P 2
Oefnet die Augen und sähe starr, auf die blutende Brust hm, Kraftlos sank sie auf die Schultern Johannis und hüllte Kaum noch ihr Haupt in den Schleyer. ...
1 ; Gelt der gräflichen Nacht
Niemal noch auf Erden erschienen, wo der Erlöser, Welchen die Seraph anbäten vor den Gokkloien stunde, .halte Simon in Thränen sein verwundetes Herz noch Nicht qestillek; entkräftet sank er in dusteren Schlummer.
»räumend st-kt er das Bild des sich würgenden Juda« und fühlt ,chL« Schändliche Triebe verzweifelt wie Juda« |u sterbe», bald endigt
and Nachricht^ rif
«stbsten noch trostlos, wäre Johannes in linderndem Ton die Thränen der Mutter de« getödten i» hemmen bemühet;
MScht ick noch feinen Leichnani- unterbrach sie daS W-men, »hn noch schauen, den besten noch schauen - den Leichnam nochsalben- Gönnl dann Jehovah der Unschuld - der Unschuld kein ehrsame« Grab - •yi’l'
Tritt Magdalena hinein, spricht, Joseph von Arimathia«, cjAfjnh, per fromme, seve um Jesu Leichnam beschäftigt.
Wie wenn Schatten der Nacht jetzt Mittag« Stunden beflügel« Und ein schwere« Gewälke die Gipfel der Dächer bestreichet, Menschen und Thiere, verscheucht, still und furchtsam nur athmen Bis ^ne sanftere Heilung das dunkel zerbricht und der Brust, di« Angstvoll schlug Erleichterung schaffet^mit Hofnung belebet; Eben so ward das beklemmte Herz Mariä mehr rühm.
Nunmehr eilten sie alle zusammen mit neueren Krusten Joseph« Garten zu. Als sie die erhabene Ceder, Wiche dessen abhangenden Felsen zierte, erblickten,
Eilten sie mehr. muin Gewölbe dem Grab gegen Über
Stund eine dichte Cypreffe. Da halte in ländlicher St'»« Toseph fromme Gedanken Jehovah uud feinem Gesalbten Und dem Himmel, Tod und Grabe öfters sew-iht. Hier Lag der heilige Leichnam, und Joseph umwand ihn mit Tücher». Jetzt war feine Hand beschäftigt Die offene Seite Zu umwinden , als ste, die weinenden, kamen.


