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IM Nachrichten-

Venems ist einer der besten diesigen Exegeten. Er ist bett Hochdeutschen durch Ernesti Bibliothek genug bekannt gemacht worben. Der Prediger Rieuweland im Haag verbindet am besten die Wölfische Philosophie mit der Theologie. Das thut auch Professor Chevalier in Gröningen; aber nur noch allein in Predigten. In der Kirchengeschichte, war der vor zwcy Jahr verstorbene Professor Gerdes in. Gröningen unstrittig der stalkste. cvn der biblischen Critik haben sieb zween Männer hervorgethan, die eman- der den Rang strittig machen. Der eine ist der Prediger Hsfstedt m Rot­terdamm. Dieser hat m zween OuartbandenErklarungenund Anmerkun­gen über schwere Schriftsteller! gemacht. Er hat eigentlich seine Belesen- beit in diesem Fach von Wissenschaften zeigen wollen. Auf mancher Sek- t- Nch-n üb« 4° Autor-«, die Herr Hofstedk all- besitztund n»chg-schl°- aen hat. Der andere ist Professor Clemens in Herzogenbusch. Erh^ m a Quartbänden einen Comm. über den LukaS herausgegeben, und viel Cn- tik darinn geliefert. Dieses Werk find eigentlich feine Predigten, die er Wiche Jahr hintereinander vor ferner Gemeinde gehalten hat. Jetzt pre­digt er eben so überdie Apostelgeschichte. Riefer

lich ist, besitzt in der That einen schönen Vorrath von biblischer Philolo- gie. Er ist nicht ein so blosser Critieus, als fern Collegder Professor De­bit, welcher die Sprüchwörter SalomoniS zu lauter Wekssagungen auf Christum gemacht hat. In der Sprachwissenschaft wird der Professor Sachs in Utrecht, ein Sachse von Geburt, vor den stärksten ge-

5 ) Von der andern Kirdx / die unter der Holländisch Kefw mitten/ welche die herrschende ist gedulter werden.

Die Französisch reformirte Kirche hat zwar in der Republik össenm- che Freyheit r weil sie aber ihre eigene Gtaubensbücher und Lyturgie hat, so hat die Holländisch reformirte Kirche dieselbe in ihre Gemeinschaft noch nicht ganz ausgenommen, föndern die letztere verlangt noch immer emen Größeren Vorzug über sie. Soistesauchmik der Engelländischen, die in Am­sterdam dem Haag und Utrecht anzutrcffcn ist. Die Lutheraner üben ih­ren Gottesdienst in diesem Lande zwar öffentlich aus, doch werden ihnen ferne Gloäen, und an den meisten Platzm kein Recht zu copuliren zuge- standen. Es leben jetzo in den hiestgen Provinzen 21. lutherische Prediger, darunter sind ohngcfähr -6. Hochdeutsche. DieAmsterdammer Gemeinde, woran 6.Lehrer, < Rudeldeutsche und ein Hochdeutscher arbeiten, ist ungemein Ackhniich. Sie bestchetietzoansungefthr 40 tausend Gsitdern- Damnter find

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