Ausgabe 
4.12.1770
 
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M Gresilsihe wöchentliche gewtifinSiatge Stangen

AnitS sich auch als Mitglieder der menschlichen Gesellschaft können nützlich machen. Warum machen sie ihre Erfahrungen nicht .bekannt. Wir die- ren ihnen unsere Blätter dazu an.

z.) In der Pfalz hat man Herrn Mayer kommen lassen, um zu zer'geu wo Mergel liege, und es wäre zu wünschen daß man sich auch in hiesigen Gegenden bemühe zu erfahren, wo diese vorlheilhaste Dung vor­handen seye.

ES findet sich diese Dung hinlänglich ; z. E. bey Nidda können mehr als n. Sorten gesammelt werden. Eben so wird es anders wo seyn. Man dürfte nur einem Mann der dieser Sache kundig ist Com- mißion ertheilen.

Wir gedachten neulich der traurigen Scene der Natur. In dieser Abhandlung wurde der natürliche Zustand der Dinge so vorgestellt, daß ein Thier das andere verzehre, und jedes in dem andern sein Grab fände. Hierüber sind uns folgende Fragen gemacht worden, i) Konnte (Sott nicht die Einrichtung machen/ daß ein jedesThrcrseines natür­lichen Todes gestorben wäre; r) und diejenige aus dem Keich der Geschöpfe weglasten / welche diese grausame Triebe andere zu verzehren besitzen; r) hätte er wenigstens diejenige nicht sollen schaffen; welche den Menschen gefährlich werden r

WaS würde wohl daraus werden, wenn ein jedes Thier feine- na. kürlichen Todes stürbe, und von keinem andern verzehret würde? Die Mäuse hätten weder Katze noch Raben zu fürchten, sie würden sich im- Üier vermehren; das; Gespinst der Raupen würde kein Vogel verstören und ihre junge Brut mit täustnden auskriechen. Die Anzahl der Thiere würde sehr gros werden, unD doch endlich sterben, und wann sie stürben, so könnte es nicht fehlen, die Luft würde von der Faulung ih­rer Körper verderbt und den Menschen ungesund scyn. Indem aberrmme? ein Thier in dem Magen des andern sein Grab findet, so wird dadurch die Fäulnis ihrer Leichname verhinddrt , und den Menschen eine Zrofe Be­schwerlichkeit abgewendet. Es entstehet nun die Frage,. warum sind sie vielmehr da, als daß sie nicht da sind? Die Güte des Schöpfers ist u,n- * endlich; sie hat also keim Grenzen. So viel Geschöpfe nun in diesem

Zusam-