tu GLefllfche M?chetttliche gemMttutzlge Anzeigen solche mit Schlamm, Morast, oder sonstigen guten fetten Leimen und ct$ deren Erden bedecket, bis zur Dungzeit liegen Lasset.
In abhängigen Feldern muß der Mist oben häufig , in der Mitte mittelmäßig , und unten am wenigsten hiogefahren, uuv ausgestreuetwer» den, denn die Dung ziehet bey Regennitter nach dem Unrertheil zu.
Die Zeit die Brachfelder zu düngen , ist von Johanni bis in den Monath August. Das Brachfeld muß recht tiefumgeackert und von Un# kraut gereinigt seyn.
Der Mist so bald eSthunlich,auHebreitetund untergeackert werden, damit er seinen Saft nicht verliere, hernach mit der Walze, oder umge- rvendter Ege, der Acker gleich gemacht, die Dung darin» zusammen gedrückt, damit solche nicht von Wind und Wetter verzehret werde. Aus den Platz wo die Misthaufen gestanden taffe man keine Dung liegen, weiten die Feuchtigkeit der Dung, ihn schon fruchtbar gemacht, sovann al# tenthalben gleich auStheilen.
Bey dem Unterpflügen des Mistes ackere man nicht fs rief, als bey dem Brachen, weil die fette Theile ohnehin unterwärts Men.
Wer feine Kraut und Karkoffekn Acker den Herbst düngen kann, Hut besser, als wenn er bis zum Frühjahr wartet.
Ich mhe also bessere Miststäkke anzuschaffen und darauf bedacht zu styn, die Dunge aus alte mögliche Art zu vermehren, die Acker öfters zu düngen, allen Fielst beym Ackern und Säen anzuwenden, die Müh und Kosten wird die Erndte belohnen. -Oesters sehe ich an einen Orr wo der Boden von einerlei Güte ist, einen Acker mit den schönsten Früchten stehen, darneben oben einen, der kaum die Saat wieverbringet. Wann ich nach der Urstrch stagr, so ist es die übele Bestellung, die Nachlaßig» Zeit, und Unerfahrenheit des Ackermanns.
ES bleibt vabey ein fleißiger und vernünftiger Ackermann; wird nie an Brod Mangel haben, der Nachlaßige und Träge aber wird bey den AMy Gürhern verderben jl, H.
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