Giefsisthe wöchentliche gemeinnützige Anzeigen
hätten, daß sie wegen ihrer geringen Schwere, kurz aus Hydrostatischen Gründen, in die Höbe getrieben würden. Die Naturlehrer hakten ehedem den grosen Vortbeil mit den Metaphysikern und andern Gelehrten gernn > haß sie Dichten Dürften wo sie nichts gewisses sahen. Dieses ifl eine Sache welche ungemein gut von statten gebet, Carvefms verfertigte feine SBirbel, ohne Daß sie sich im geringsten hmDerten , und Hevelms machte ftine Hagelkörner, worinn das Sonnenbild, wenn sie hoch in Der Luft dangen, Nebensonnen verursachen soll, so exact Cylindrisch , daß sie Der beste Kunstdreher schwerlich so schön würde haben ans Licht gebracht. Eben so machte man die Wafferdünste zu runden Bläschen, welche bohl waren, damit sie leichter würden als die Luft. Was wäre aber Darinnen? Hier hat die Erklärung ein Ende. Wenn Luft Darinnen, so werden sie um nichts leichter, ist keine Darinnen, so wird Die äußere Luft sie ent- zwey drücken. Es sind auch nicht alle Dünste Wassertheilchen. Die Luft enthält von allen Mineralien» von allen Körpern Theilchen , und damit ich nicht zu viel faße, so sage ich nur, es steigen und bewegen sich in Der Luft beynahe Theilchen von allen Körpern, und wenn man auch aus Hydrostatischen Gesetzen auf obige Art das Aufsteigen Der wasserichten Dünsten herleiten könnte, welches aber doch nicht einmal angche , so würde man doch dieses von Den andern schwereren Körpern gar nicht behaupten können. Was aber das heiße aus Hydrostatischen Gesetzen in Die Höhe steigen, wollen wir nur kürzlich erklären. Körpern, welche bey einer Größe verschiedene Schwere haben, so daß Der eine schwerer und Der andere leichter ist, sind an specifistder Schwere herfcbieDen. Z. E ein Cubic-Schuh Bley und ein Cubic-Schuh Holz haben einerlei) Ausdehnung oder Größe. Jener aber ist schwerer als dieser. Man sagt demnach Bley seye specifice schwerer als Holz. Das gilt eben so von Den fiüßlgen Körpern. Quecksilber ist schwerer als Wasser. Man nehme nun einen flüßigen Körper an, so druckt ein schwerer mehr als ein leichterer. Wenn nun ein fester Körper in einem fiüßigen schwimmt , so druckt er einen Tbeil des flüßigen aus feiner Stelle So viel das wieget, was er aus seiner Stelle druckt, um so viel wird er gehalten. Ist nun Der Körper welcher (wir setzen ein flüßiges Wesen anstatt aller) in «Wasser getaucht wird , schwerer als Wasser, so wird er unterfinFen, ist et leichter, lo wird er mit der Kraft empor gehoben werden, welche über diese Schwere noch übrig bleibt. Nun aber sind Die mehresten Körper, welche alS Dunst in Oer Lust schwimmen specifice schwerer als die Luft, folglich
, müßte»


