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dek wohl E Auszüge, tü man vor angehende Studirende gebrauchm kam. Aber W viel Dinge ieythalten nicht kiese schon, die einem Frauenzimmer sehr gleichgültig und unerheblich sind. Will man denn beständig mit dem schönen Geschlecht tändeln , und niemals zu seinem Nutzen arbeiten? Hier waren noch Lürbeern einzuerndten. Wie mancher dreht und wende? sich ein Buch zu schreiben? Und schon sind tausend vor ihm vorhanden , die er sich nicht allein erreichen geschweige zu übertreffen vor# setzen kann. j-
Man braucht dreierlei) Bücher, eines zur Grundlage, wornach man Mündlich unterrichtet wird, eins zum weitern Nachlesen, und endlich eins das man nachschlägt, wenn etwas vorkommt, das in beydev andern nur kurz berührt, oder gar ausgelassen ist, und das man doch gerne wissen möchte. In Absicht auf das Frauenzimmer ist noch von allen Gattungen keines vorhanden.
Cs fehlt ein Lehrbuch über die Geschichte, darinnen die Hauptsachen in einer gewissen fruchtbaren Kürze, in gehöriger Ordnung, erst die politische Geschichte eines jeden merkwürdigen Volks und Staats nach dem andern, und dann die Historie der Kirche und der Religion, der Künste und Wissenschaften, so viel einem Frauenzimmer hiervon zu wissen nöthig ist, vorgestellt würden. An dem kurzen Abriß welchen Herr Schröck in dem ersten Theil feiner Kirchengeschichts von den ersten drey Jahrhunderten gemacht hat, könnte man ein Muster absehen, nach welchen Vie andre Theile der Historie, insonderheit die bürgerliche, abgehandelt werden könnten. Eben so könnte man die Cramerische Einleitung, welche einem jeden Theil dieses unsterblichen Werks vorgesetzt ist, als ein Muster gebrauchen , wenn man nur die Verbindung, welche die synchronistische Lehrart nothwendig macht, trennte, und die Geschichte eines jeden Reichs ohne Verbindung mir andern vorsteüen wollte. Ein mäßiger Octavband könnte dieses alles begreiffen.
Ein größeres Werk, das aus höchstens fünf biß sechs solcher Bänden bestünde, könnte nicht nur anfänglich zur Vorbereitung des Lehrers, sondern auch nachher zu weiterm Nachlesen einer kehrbegierigen Schülerm dienen, die sich die Langeweile mit Nutzen vertreiben, und auch nachher wenn Hie Zeiten des Unterrichts vvrbey sind, noch zuweilen etwas zu ihrer
Verän-


