Verordnung.
Von Gottes Gnaden wir Ludwig/ Landgraf)u Hess-N/ Fürst zu HerMS^KrafruLatzenelnbogen/ D.-tz/ S tSenha^ Nidda/ Hanau/ Si^aumburg, Isenburg und Bud,ng / » «Thun kund, mW fügen hiermit zu wissen; NaKdem Wir m g Si Erwegung gezogen, wasmaffen Unsere Fürstliche Bediente, und ub b P Unsere Unrerthanen, und darunter besonders die Unvermögende/ W i Witwen und Waysen, durch Die, bey Denen sie und'd« 8-mcken b . treffenden Sterbfällen, i8r sich und Die Ihrige anjufchaffenDe^T^^^
vnd Nachn'cht«». '
bald gehoben werden, wenn man sich nur iwchden Gempeln andernGe, g-nd-n in Deutschland richten wollte. Man rechnet eS für kemen Schimpf wenn Geistliche oder Beamten, welche obnehin des Wohls'h rer Nebenmenschen wegen besoldet werden, ohne Nachtheil ihrer Hmip g schäften, auch das äußerliche Wohl in ihren Nebenstunden iu befördern suchen. Jene sind sreylich da, das höchste Wohl ' den sittliche» Zustand zu besorgen, und diese den äuserliche». Die grose Pßichle» A« M sen di- kleinen nicht aus. Man hat deswegen an mrteni örDeni WwwgeW (fhaffen erMtek Man liefet und liefert Sänften, .welche! zu vielem kM ire h.>nfn 'Warum sollte man dieses nicht auch in Hessen thun. b / man eine allgemeine Aufmercksamkeit auf die vorgehende
Evel würK« , und diese würden gestraft werden. Lieferte man Schriften, welche man ohne merkliche Kosten in Gesellschaft twlchaffen könnte, Dem kandmann in die Hände, so würden Die GeheiNMisse »welche ein und .D andere nur zu besitzen glaubt, keine Gehemimffe mehr ble.ben und man wird hiedurch, wo nicht alle, doch viele Hindernisse heben. Ls kommt nur Darauf an, daß nur wenige Patrioten Damit tw-n Anfang mache . c>ehe Sache! hak nur einen geringen Anfang, in der Folge wird jtt .w ch tiger. 9)?an macht sich allezeit um das menschliche
man solches ohne Schaden anderer sucht zu vermehren. Produkten dieser Art schaden niemand. Sie werden durch Fleiß gleichsam unmitkeMrzum Daseyn befördert, und niemanden wird Dadurch etwas entzogen. Sii g hören wie viele ökonomische Vortheile, welche keinem andern Schadei j fügen, zu Den edelsten Früchten des menschlichen Fleißes.


