Ausgabe 
2.1.1770
 
Einzelbild herunterladen

«Wh Nnchrkchte». f

Sollttn toiftthi HUH b« ökonomischen Fehler welche im vorigen Krieg «emacbt worden, und davon man viele jetzo auS der Erfahrung m-rckk,. nicht dahin bedienen, daß man sie verbessere i Wir an unserm Theil gla u< b«n daß eine genaue Ueberlegung und Anmerkung derselben vor vielem fünf« tigen Schaden bewahren werde. Werden uns unsere Leser mit derglei­chen Bemerkungen versehen, so wird ihnen gewiS ein Platz vergönnet wer« den. Dieses kann von grosem Nutzen seyn, man kann sie verbessern. Wir fallen auf diese Gedanken, weil uns schon würeklich einige zum Ein« rücken sind eingesandt worden. ES folget bey weitem nicht, daß hieran« einiae B-schinwsung entspringen könne. Nur Thoren urtheilen allein au« den Folgen Aber auch nut Thoren wollen daraus nicht klug werden. Nicht alle Umstände können voraus erwogen werden. In ihrem Erfolg belehren sie uns aber allezeit, und diese Lehren sind nicht zu verachten.

Der Gedanken wegen der Wetterbeobachtungen verdienet Ueberle« »uHfl Der Vorschlag ist an und für sich schon alt, und wird anch bin und wieder beobachtet. Do» durften dergleichen Bemerkungen in Schriften dieser Art eben nicht gewöhnlich seyn. Wir wollen UNS darüber ins künftig g< deutlicher erkläre».

Von tungeit Hindernissen der Bienenzucht im Hesscnland.

Die Bienenzucht hat in neueren Zeiten viele Aufmerksamkeit auf sich aet6«en. Es ist bekannt genug, daß man zur Verbesserung diese« Theil« der Landwirthschaft ganze Gesellschaften errichtet hat. Die Bienen liefern mroduktenohne merkliche Kosten, und sind der Aufmerksamkeit der Oekono. mie würdig. Hessen hat viele Gegenden, wo sie ungemein ergiebig seyn würde Ein groser Theil ist mit Waldungen und den besten Heiden ver« sehen1 E« ist bekannt, daß dieses das allernutzbarste vor die Bienen iss. Wenn auch der gantze Sommer nicht vortheilhaft für diese nützliche In« seckten auSfällt, und die Zeit wenn die Heide blühet ist gut, so sammel» dieselbe einen hinlänglichen Vorrath. Es lehret auch die Erfahrung daß sich mauche Landwirthe dadurch eine jährlich« Einnahme von fo. biS So fl

A i ver«