und Nachrichten. 141
Die Muse.
Des Dichters Nam allem, der von der Urne strahlt, Mehr mit Ruhme, Denn Lorbeer» gekrönt. Versichert ihr Die Ruh.
Selbst Der Nordwind verehret den Namen»
Der Dichter.
Wem wird die Cyther jetzt, die unnachahmlich klangt O sind, Muser Teuts dröhne Dir werlh, Gied keinem Nachbar sie, Er sah Itolzer herab auf Deutsche.
Die Muse.
Sw ruhig: ohn ein Herz so voll von Redlichkeit, Weißhett, Tugend und Menschengesühl, Wird ihre Sayte nie
Jemand, war er auch Orpheus, spannen.
Der Dichter.
So glanze sie denn dort, wo Orpheus Leytt glänzt, (Deine Schwestern versitzten sie hin) Noch keine deutsche Ley'r
Blrtzt, 0 Schänd! im gestirnten Raume.
Die Muse.
Im Tempel der Natur ist ihr der Platz bestimmt, Denn ihm gab sie die Mutter Natur.
Dort singt er künftig sie
Ganz enthüllt in erhabner» Tönen.
Der Dichter.
Stark ist der Ton, den die Natur ihn treffen ließ.: Seinen Wiederhall hörten wir kaum;
Und dichteten ihm schon
Deutsche Lieder nach; Dir zur Ehret
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