Ntesstsche wöchentlich- MUWM KNMN WLchtWt Fünf imb Vierzigstes Stück.
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Mit Hochfürstl. Hessen Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.
Der wollüstige auf dem Sterbebette.
V8)wanzig Frühlinge hatte Alkandor durchlebt, und nun verwelkten XgK die Blumen Felder, auf welchen er herumgetanzet; die Rosen cjßaioer, in welchen er trunken von Wollust herumgekaumelt, derlohren ihre Blüten, und die Schaubühne, auf welcher er bisher seine lustige Rolle gespielt hatte, wurde auf einmal der Schauplatz zu dem erschrecklichsten Trauerspiele. Die lachenden Aussichten wurden mit einem schwarzen Trauertuch umhüllet. Hier sah ich ihn. O welcher Gegen- ftanö ’ dieses der fröhliche, der allezeit lachende Jüngling, dachte ich. Lo dieses der Jüngling aus dessen Wangen vor kurzem noch Jugend, Le- öin, und Munterkeit blüheten? Und den jetzo Blaße des Todes verunstaltet^ Ist dies der scherzende Alkandor? Welch ein Winseln, welch ein ammernder Ton! Welche Stimme „ Ach meine Freunde seyd mitleidig, ich lende m viel, lindert meine Schmerzen. O wie wühlet die Krankheit durch alle meine Adern. Welch eine Glüht. Ach ihr leydigen Tröster. Reicht mir den Dolch, ich will mich selbsten durchbohren. Ich soll nicht, und jjh kann auch nicht leben. Nun schwieg ft eine Zeitlang. Aber weiche


