Ausgabe 
29.8.1769
 
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A Miesstsche.* wöchentlich« gtUlWÜKgc KlUM M Nachrichten Fünf und Dreissigstcs Stück.

Dienstags den 2-een August

Mit Hochfürstl. Hessen Larmstadtischcr gnädlgsten Erlaubnis.^

Nihil ab omni parte beatum - -

Mann Tann ter Mensch sich glücklich schürzen, wenn so Wohl sein in E) nerlicher, als äußerlicher Zustand vollkommen ist. JEBie wenigen "öS? ist alm dieses Gluck befdneten. Ich will Daran nicht denken, daß stch fast niemand finde, der mit seinem äußerlichen Zustande vollkommen zu» srstden ist: und daß es selbst Alexander nicht war, wenn er gleich Dic gan« te bezwungen hatte. Er hatte Ursache es zu seyn, und so stiebt es viest, die es naeh ihrem Stande eben so gut seyn ksnneen. Gefetzt aber, daß unsre äußerliche Umstände nicht so gut sind, als wir sie uns wun.chrn » vast es uns an Ehre, Reichthümern und den damit verbundenen Voetbe,- len, ^Bequemlichkeiten, und Vergnügungen fehlt; ,v°ß wir in Armuth, Verachtung, in Noth leben, und mit vielen Mühseligkeiten dieses Gebens rinaen, die derjenige nicht kennt, der sie selbst nicht empfindet. ,

$ Wir können deswegen immer noch glücklich seyn, und wir sind es *rtt*irT!ich # so lange unser innerlicher Zustand noch vollkommen, noch gut ist. Mas konnte einen Droge.,, dessen Verfahren ost Unsinn, oitHochinnch Scholten wird, bewegen, sich in einem red>t elenden äußerlichen Zustande gleck.