41* Gr'eMsche w^chmEch-gemeinnötzige Anzeigen
Nun war mein Benjamin der Trost von meinem Leben, Der zwcyte theure Sohn, den Rahe! mir gegeben: Doch, - o zu harter Fall! - auch diesen raubt man Mir: Er muß nach Mitsiain - Ich bleib allein allhirr.
Die Brüder, die ihn mit nach Mitsram genommen. Sind ja das erstemal viel schneller wiederkommen? Jetzt bleiben sie zurück. Nur Jammer kommt hieher: Zwölf Söhne hakt ich sonst; nun hab ich keinen mehr!
Erfahret Canaan den Tod von meinen Söhnen, So lachet es dazu und spottet meiner Thranen Seht, hör ich sie schon schreyn, seht den betrübten Mann, Den künftig stolzen Herrn, von unferm Canaan!
Herr, wende diese Schmach, verkürze doch mein Leben, Das du mir, wie es scheint, in deinem Zorn gegeben- Entreiß mein Angesicht der schandenvollen Noth; Sind meine Kinder hin, so bin ich selber todt.
Hanoch/ Rubens ältester Sohn, komme eilends vorn Felde und saget:
Wisch' deine Thranen ab, o Vater! deine Kinder Sind nicht mehr wert von hier. Ich hütete die Rinder, Und sah sie kommen: schnell ließ ich die Heerde stehn, Um als ein Enget noch'vor ihnen herzngehn.
Juda komme allein voraus.
Der Herr laß Israeln noch lange fröhlich leben! Hier kommen wir zurück und den du mitgegeben, Dein Benjamin mit uns! - Ermuntere dich doch, Mzeyh uns - freue dich! -< Dchr Joseph lebet noch!
Benjamin


