Ausgabe 
24.1.1769
 
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Mesffsche M

wöchentlich-

Mil KnzeUn und Nachrichten

Viertes Stück.

Dienstags den -4«» Januar. i7<??-

Mit Zio-bfürfil. Hessel, Darmstädtischcr gnädigsten Erlaubnis.

Di« Harmonie der Religion imc den schönen Wissenschaften < Urtö den daher fliesse»»Vereheilen für bevbt.

f^iele halten zwar die Vereinigung der Religion mit den schönen Wift >S sc»schäften für einen Mißbrauch, den weder die Kirche, noch da« t-0 Reich der schönen Geister dulden solle. Ihr« Religion aber ist weh« rentbeilS Aberglaube, und ihr-Gottesfurcht ist blosse Verstellung. Wa« braucht, ruffen diele erhijte Helden, was braucht die an sich schon liebenr- würdige Religion sich mit fremden Schönheiten ju fchmükken ? Bestjt sie nicht -iaene Vorzüge genug? Hat die Gottheit nöthig, damit sie vereh« rungSwÄdiger werde, sich indem Körper eine« Engels «inzulMen? Oder was können di« schönen Wissenschaften für Vortheile von der R-ligion er­warten- Sind sie etwas anders, als tändelnde Beschäftigungen der Sin­nen , Werk« des Wizzes und Spiele der Phantasie? Doch jo ftuhMge Vorwürfe? - Man sehe in «Mer Harmonie Religion und schöne Wss- trnschask-N sind. Wi-^vortheilhasksi-sich einander wechselswe,se seyn können. Man lass« sich die Einwürfe widerlegen, Vie dagegen ausgedacht werden; M MN hött guf ru jwchln. Ein