Lsr Giesirsche w§cheMrch--Kemefstttötzige Anzeigen
.Besser ist es- wenn niah Mätzen oder Gerstr-mälzet Erstem giebt mehr Süßigkeit alß die lezte. Bas Malz muß m'chtauf einer Darre., sondern auf einen luftigen Baden getrocknet^ zu Verhütung deS Schimmelsake Hage einigemal6mgewendit> und fck der Mrunremigung per Kazzen in acht genommen werden:
M man es gebrauchen will , smiberk man es 4on den Keimen, und lasset es grob schroten. Der Müller muß vorher die 'Mühle wohl reinigen, alsdann so viel Malz durchlaufen lassen >- daß damit das fremde Mehl, welches den Bienen schädlich ist, weggeschaffk werde. Bichs zuerst durchgelausene Malz ist hiezu nicht dienlich. Das nachfolgende-wird in eine wohl ausgebrüheke mit 2 Boden versehene Bütte geschüttet , und so viel halb kochend Wasser darauf gegeben- ais nöthig ist, davon mittelst des Umrührens einen dikken Brey zu machen. Hiezu wird eine andere Quantität kochendes Wasser gegossen , so viel'als erfordert wird, die Süßigkeit zu extrahiren. Hierauf wird es auf die Art, wie bey dennBier- dmuen geschieht, etwa eine Stünde umgerührt. Alsdenn muß es ruhig stehen, W Ä ßch klar gesezt^ Die Brühe wird so Helle als möglich ist, übgezapft'äbgemucht, und zum Svrop eingekocht. ' Die etwa im Matz noch gebliehne Kraft kann, zum Nachbier gebraucht werden, wenn sich die Quantität durch das H'nkochen verringert, wird der Syrop in einen kleinern Kessel gegeben, und über gelindem Feuer beynühe zu einer £<^0«» ststenz eingekocht, hierkiächst cläkisteiik. Bas klären gefchiehk sonst durch zu Schaum geschlagnes Mweiß. Dieses aber kann nW hier nicht gebrau- chen, sondern man nimmt ohngefayr auf 16 tyelt Malzsyrop » TheilHo- m'g, laßt solchen so lange mit kochen, bis die Conststettz eines Syrops vollkommen da ist; im Kochen wird beständig der Schaum und Unrath, so das zugcsezte Honig answirft mit einem Schaumlöffel abgehoben. Alsdann wird man diesen Syrop nicht leicht von andern Honig unterscheiden, und er kann zum Futterrrchn Bienm -und -anderm. Gebrauch avgewendtt werden. Der Honig ytztt bloß zum reinigen/ sonst wäre davon kein Zu- saz nöthig. Man vekwchkr den rÄjl in BouksiÜm oder • andern Gefäßen, wenn derselbe vorher durch ^'in reines wollenes Tuch gegossen, und kalt geworden t|L Er'MLd die ÄugMy w^ Honig bchaitch , auch die etwa noch darin ge^iekM^UmttWW.aMchy,, ..Die . chieneq- haben dieses, Mittel Ibst an dssAäüd,.-Dbirr, Ml'ÄüLK-Osgehchkmm,, daß
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