Ausgabe 
23.5.1769
 
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Lsr Giesirsche w§cheMrch--Kemefstttötzige Anzeigen

.Besser ist es- wenn niah Mätzen oder Gerstr-mälzet Erstem giebt mehr Süßigkeit alß die lezte. Bas Malz muß m'chtauf einer Dar­re., sondern auf einen luftigen Baden getrocknet^ zu Verhütung deS Schimmelsake Hage einigemal6mgewendit> und fck der Mrunremigung per Kazzen in acht genommen werden:

M man es gebrauchen will , smiberk man es 4on den Keimen, und lasset es grob schroten. Der Müller muß vorher die 'Mühle wohl reinigen, alsdann so viel Malz durchlaufen lassen >- daß damit das fremde Mehl, welches den Bienen schädlich ist, weggeschaffk werde. Bichs zu­erst durchgelausene Malz ist hiezu nicht dienlich. Das nachfolgende-wird in eine wohl ausgebrüheke mit 2 Boden versehene Bütte geschüttet , und so viel halb kochend Wasser darauf gegeben- ais nöthig ist, davon mittelst des Umrührens einen dikken Brey zu machen. Hiezu wird eine andere Quantität kochendes Wasser gegossen , so viel'als erfordert wird, die Sü­ßigkeit zu extrahiren. Hierauf wird es auf die Art, wie bey dennBier- dmuen geschieht, etwa eine Stünde umgerührt. Alsdenn muß es ruhig stehen, W Ä ßch klar gesezt^ Die Brühe wird so Helle als möglich ist, übgezapft'äbgemucht, und zum Svrop eingekocht. ' Die etwa im Matz noch gebliehne Kraft kann, zum Nachbier gebraucht werden, wenn sich die Quantität durch das H'nkochen verringert, wird der Syrop in einen klei­nern Kessel gegeben, und über gelindem Feuer beynühe zu einer £<^0«» ststenz eingekocht, hierkiächst cläkisteiik. Bas klären gefchiehk sonst durch zu Schaum geschlagnes Mweiß. Dieses aber kann nW hier nicht gebrau- chen, sondern man nimmt ohngefayr auf 16 tyelt Malzsyrop » TheilHo- m'g, laßt solchen so lange mit kochen, bis die Conststettz eines Syrops vollkommen da ist; im Kochen wird beständig der Schaum und Unrath, so das zugcsezte Honig answirft mit einem Schaumlöffel abgehoben. Als­dann wird man diesen Syrop nicht leicht von andern Honig unterscheiden, und er kann zum Futterrrchn Bienm -und -anderm. Gebrauch avgewendtt werden. Der Honig ytztt bloß zum reinigen/ sonst wäre davon kein Zu- saz nöthig. Man vekwchkr den rÄjl in BouksiÜm oder andern Gefä­ßen, wenn derselbe vorher durch ^'in reines wollenes Tuch gegossen, und kalt geworden t|L Er'MLd die ÄugMy w^ Honig bchaitch , auch die etwa noch darin ge^iekM^UmttWW.aMchy,, ..Die . chieneq- haben dieses, Mittel Ibst an dssAäüd,.-Dbirr, Ml'ÄüLK-Osgehchkmm,, daß

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