40(5 Gr'esilsche w§chetttll'ch--Mmeintturzr§e Attzergen
DieS Wesen das sein Wohl und eignes Unglück bildet, Nachdem eS Güter wählt, die Schein und Wahn vergüldet, Nachdem es Güter wählt, die eigner Werth erhebt, Und keine Reu verflucht, wenn man sie nun rstredt, O Freund! wo sucht und trifft dies WAn Ruh und Glücke, Der Schöpfung letzten Zweck, die Sehnsucht unsrer Blicke? So wild und manmgsalt schreyr kaum des Pöbels Zwist, Wo Wahn unb Unvernunft beym Trünke Richter ist, AlS sich vom wahren Wohl der Menichen Stimmen theilen; Als man sich Wege wählt denselben zuzueilen. Die gütige Natur, zeigt uns den sichren Pfad, Doch nur der Weise hörts, und folget ihrem Rath. Dem Thoren ist zum Sehn ein enger CreiS beschieden, Und weil er wenig kennt, so ist er leicht zufrieden.
So wie der wilde dort in Philipps neuer Welt Den Kopf mit Muscheln schmückt, und dies für prächtig hält. Denn Freund! schon Hundertmahl reitzt mich der Satz zum Lacheur Die Einfalt taugt viel ehr, als Klugheit froh zu machen.
Sieh jenen! welcher dort in tausend Lüsten schwimmt, Das Blut nur wechselsweis' im Wein und Liebe glimmt, Ein Madgen und ein Glas, o leicht erworbne Freuden! Sieb einem Träger Geld! er kennt den Werth von beyden. Sieh jenen, der nach Ruhm allein beym Pöbel strebt, Kein eignes Urtheil kennt, und nur nach fremden lebt, Dem Borden, Hut und Ring, die Seelenruh verschaffen, Und der nur sichtbar scheint, daß Narren ihn begaffen.
-O neidenswerther Tkor! den leichte Lust besiegt, Was braucht der Weise nicht, eh sich fein Wunsch begnügt: Nrcht Gold und Cronen nicht, noch Zepter in den Händen, Und was für Schätze sonst auch grosse Seelen blenden, Wornach ein Cromwell selbst durch Blut und Trümmern steigt, Bis ihn fern Herz verflucht, und Volk und Freyheit schweigt. Nein! Gitter stiller Art, die kaum die Sinne rühren, IM doch den süßten Reitz bis in die Herzen führen.
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