und Nachrichten- U1
c#tt Ansehung der Kleider kömt hier weiter nichts in Betrachtung, Äls daß dieselbigen sehr reinlich und warm sind. Es muß uuchts fest ge^ bundeneö sich daran befinden, besonders um den Kopf, werl uble Zufälle daraus entstehen, wenn derftlbige geprest wird- Ist er gleich nach der Geburt offen , so wird die Natur schort von selbst die Hirnschale zu. schliessen Man hat dahero einedikke Muzzeam dienlichsten befunden, od« man kan auch zwey, oder drey derselben zusammen Wn, west sie sich besser waschen lassen. An diese naht man 4- Bänder oben , und Hinten, damit die Müzze nicht an die Ohren kan gezogen werden : duft kan man nach einigen Monaten , wenn sich das Blattgen und Haare stärker werden, nach und nach wieder wegnehmen. Nlmt das Kind iM Wachsthum zu, so solte man gleichfals darauf bedacht ftyn , daß mchtS um dessen Kopf gebunden sey. Der übrige Anzug gehört bloS zur Be- guemlichk-it d«s Kindes, wobey zu merken, ^8 das Einwikkeln d-r Gli«- der ver Kind-r ihrer Gesundheit, und dem £tßud)fc sehr nachtheilig ifl. Pt Darf fd)kd>t«Ding6 yichs Daran gebunden sepn, ausgenommen die 55nUiDC , welche um den blossen Leib g-wikkett wird, damit di« Emgewei. 6< U0r per Kalte verwahret sind, und der Nabelbruch verhütet wird, weh d er bisweilen entsteht, wenn std> da« Kind mit Schreyey stark angreift. Aber auch diese Windel muß so lokker umgelegt werden , daß man die £(I Dazwischen st-kken kan, ohne Sen Bau» SeS Kindes im geringsten ru dnikken. Keine einzige Skeknadel muß in einer Kinderkleidung i-nials aestekl werden; sondern die Bind«, vie Mker dem Sinn liegt, und allzeit fehr weich und dikke gemacht s-yn solle, damit Idichlbe Nicht einschneide, solle lokker s-yn, und an die eine Seite der Müzze, ehe dieselbe ausgefezt wird, anqenahet werden, welches auch an der andern Seit« g-schehn mus. Die andre Binde welche durch jene durchgezogen ist, und dazu dient, daß der Kovs feste liegt, und der Hals verwahrt ist, solle an den Enden, quer über die Brust aiigenah-l s-yn. Di« Windel um den k-.b solle Wchfa s zusammen genäht werden, weil Man weis, daß Kmder durch die Nadeln öfters sind verlezt worden, ohne sagen zu können was ihnen fehlt. Dte erste Woche über, und solange bisi die Nabelschnur sich abgelöst hat,.und der Nabel geheilt ist, solte das Kind nur einen Tag um den andern ausge- zoaen werden, nachmal aber, solte es alle Tage zweymal geschehen. Di- Amme muß eS alsdann eine ziemliche weile nakkend aus ihrem Schooßbey dem ^euer halten, und mit ihren Händen den Rükken, den Bauch und aüe Glieder, imgleichen den Kopf wohl reiben- Dieses wud unter allen


