Ausgabe 
21.2.1769
 
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- Noch glaubt er, eh er laß, er ließt, lacht überlaut, vi" ' Sieht schnell die Wahrheit durch und wird mit ihr vertraut, Plagt den, den er ergreift, durch halbverstandne Zweifel:

^i{<' Mein Herr! Sie glaubens nicht, es ist fürwahr kein Teufet!

Der Autor hats gesagt, ders doch wohl wissen kan, Und GOtt, zu groß für uns, nimmt sich der Welt nicht an: Denn überhaupt die Welt ist nicht von ihm entstanden, Da sonnen Stäubgen her, die künstlich sich verbanden;

Dort war ein steiler Fels, hier ein auftvallend Meer, Und dort blieb noch ein Raum zu neuen Welten leer. Dft.Seele!. Hören sie, das will ich demonstriren, Last sich in Theilgen auf, die sich im Rauch verlichren. So spricht der neue Thor, den keine Weisheit rühret, Biß ihn ein Magenkrampf zurük vom Zweifel führet.

Der Mensch ahmt immer nach, folgt selten eignen Gründen, Oft fehlt ihm der Verstand, der Dwth, sie zu erfinden, Oft ist er zu bequem: so tritt er in die Welt, Nimmt ein Original, das in die Augen fallt, Traut dem die Weisheit zu, die insgeheim ihm fehlt, Und wird ein Bösewicht, blos weil er falsch gewählt, Und wählt falsch, weil sein Herz von Eitelkeit verlezt, Bescheidne Weisheit sticht, und stolze Thorheit schazt;

Nimmt nach und nach den Ton, den Muth zu demonstriren, Und wird Original, um andre zu verführen.

Clodius Versuche aus der Litterakur und Moral. -

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Nachdem von dem Groß-und kleinen Zehenden zu Osthemr AnttS Buzbach, der in drenehen Zeilen überall bestehet,jwey Drittel an einer Zelten