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tzhr Mich und nochwendig sey, daran zu gedenken, daß unser Leben eilt Endenehmenmuß.
„ MS, ihr.auch seyd, fo werdet ihr dennoch leicht einsehen können,, daß unsere Seele nicht- so sehr zu Gott erhebe, al- die Ueberzeugung, daß alle-, was auf der Welt ist, nur Eitelkeit sey, daß die wahre Ehre allein m der Beobachtung feiner Gebote bestehe, und man nur allein von ,hm sein vollkommenes Glük erwarten könne. Auf diesen Gegenstand sollte al« so billig die ganze Begierde des Menschen gerichtet seyn, denn wem, man ftm Herz an vergängliche und flüchtig- Dinge hänget, so heißt diese- Vielmehr Niederträchtigkeit, al- Gro-muth der Seele. P >>
Wenn man hingegen dem Geschmak gewisser Personen Folge leisten wollte, so mußte man in diesem Frühling des Lebens , in vieler kostbaren Zeit, wo man säet, was man künftig einerndtensoll, einem jungen Frau, enjimmer nichts von ihren wesentlichsten Pflichten sagen , man mußte ste mir von de» Mitteln, wie ste gefallen soll, unterrichten, und den gan/ea Tag mit ihr von nichts anders reden, als von der artigen Leibesgestait, von der edlen und ungezwungenen Stellung, von der frischen Farbe ve- Gesichtes, von Kleidern und Puz, von Gesellschaften zum Vergnügen, von der Begierde Md) Ehre und Reichlhümern, von der Behauptung fei! nes Ranges, von der Empfindlichkeit über Die geringste Beleidigungen, von Last-rungeo, von neuen Zeituagenunb vondem eitlen Ruhme. U a „ , ,-.5®in,u ‘pob! diejenige Gestanungen, welche man einem sterblichen Geschöpfe emflöffen soll? Man könnte diese- höchstens alsdann khun , wenn man ewig auf dieser Welk wäre, oder wenn nach diesem Leben nichts zu hoffen oder zu befürchten wäre. * * 1 w
Die Fortsezzung folgt nächsten-.
Forrsezzung -es in einem der vorhergehenden Stätte erbgebroehenen eAedlcheo.
Alsdann färben sich die Fluhrm
Zu der Ernte frohen Zeit;
Und man steht die nächsten Spuren
Der erwünschten Fruchtbarkeit.
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