Gr'effrsche wSchemlich^Lmekttttützr'Le Attzeiizew

Hier - bebe nicht - o Seek welche Worte Erschütterten mein Herz! „ mir „ sprach Sie " winkt „Des Glaubens Preis, ich geh zum ernsten L)rte, „ Wo frey mein Geist den Strahl der Gottheit trinkt, „O wüstest du, was jetzt mein Herz empfände, „In dem nur Tod und Ewigkeit jezt spricht!

„Und rief: o Freund! hier drückt Sie mir die Hände: „ Verlaß den Weg einsamer Tugend nicht.

' „ Ihr, die ihr einst ein thränenvolles Leben

„ Vom ewgen Hauch durch mich mit Schmerz empfinge

„ O laßt euch noch die letzte Lehre gebens „ Daß nur der Tod die wahre Weisheit bringt. „ Faßt jezt mein Bild, nie muß es euch entweichen! „Verstellet es gleich Grausen, Tod,- und Gruft, „ O lernet klug, einst standhaft zu erbleichen, „ Wenn euch nun auch- der Fürst der Schröcken ruft-

„ Und Du,- dem mich des Lebens Mster Morgen-, „ Zur Gattin gab, und Dir zur Pflicht verband ;

„ Geliebtester, Geführter meiner Sorgen!

„-Den ich getreu im Glück und Unglück fand.

„O zage nicht! Siehst du mich gleich erblassen,.- -- „ Die Vorsicht lebt,- die gnädig auf Dich schaut. „ Denn die, o Freund! sich auf den Herrn verlassen^ „ Die haben nie umsonst auf ihn gebaut..-

■r: \ - -- Hier schwieg Sie - Jezt strömt schnell ein Meer von Thran en, Da man, ach wen ? Dich Doris von uns trägt z «O welch ein Schall! ich hör in Trauertönen.

Wie feyerlich die Sterbeglocke schlägt.

Hier Münn und Kind, dort Freunde,-Schwester, Brüder,- Welch ein Gefolgt Ist noch ein grösser Leid'?

Wir alle sehn nie unsre Dons wieder

Wie beugst S)u uns, o Herr der CwigM! ■£

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