yw Gresirsche W?chenvk'ch-Z?emernttützr§e Anzeigen che Aussicht für ihn! O; was ist das Sterbebette des Christen, vor eine rührende, was vor eine lehrreiche Scene!

Hier liegt er. Schon sieht er den Todesengel sich nahen. Wie feyerlich ist sein Anblick! Still, in sich selbst gekehrt, durchdenkt, er jeden Augenblick seines Lebens - und lächelt mit himmchcher Zufrieden he^ In seinem Gesicht sieht man den nahen Tod - aber seins Schrecken sieht man nicht. Mit schwacher Stimme tröstet er die trostlose Gattin, und betet, der Erhürung gewis, vor seine Kinder. Er seegnet sie. „ Ich sterbe, sagt er, ruhig und zufrieden sterbe ich: Gern habe ich dem Schöpfer, gern der , Tugend, mein Leben gewldmet. - „ =0 weicht auch ihr nie von dem Pfade derselben. „ Sie verjchaft uns, selbst in den Armen des Tods, noch heitere Augenblicke. „ Nie sieht Der Lasterhafte diesem entscheidenden Zeitpunkt ruhig entgegen. „ Und jenseits des Grabes - Zukunft welche Seeligkeiten, grenzenlose Seeligkeiten, zeigst du mir! „ Bemüht euch um dieses Glücke.,, Die Religion lehrt es euch - übt sie stets. So spricht er, und weint sie noch einmal, die Thräne der Menschheit, die dem väterlichen Auge entßußt. Jezt betet er wieder, er betet - und stirbt. Stetiges Ende des Christen l L.

Wir werden heute in der Wahl der Materien eine Gleichheit beo­bachten, wenn wir unfern Lesern eine hier, noch unbekannte Elegie eiM. sonst bekannten Dichters mittheilen. Er besingt das frühe AbsterbeN feiner. zärtlich von ihm geliebtesten Schwester., Er wünscht das Urtheil der Kunst- verstandigen über dieses sein Gedicht vernehmen zu können, um es vielleicht künftig verschönert, in einer neuen Sammlung seiner Gedichte mit abdruk- ken zu lassen.

Elegie,

Du bist nicht mehr? o Dona schweigt ihr Zähren, Vergeblich ists daß eure Quelle fleußt, ' Nicht mehr kannst Du der Wehmuth Nachruf hören. Du, die Der Tod der treusten Brust entreißt!

Mit dir sinkt mir des Lebens Trost danieder, Und ach! Du bleibst für meine Seufzer taub. Dein Bild erscheint - ich seh Dich Doris wieder!

Doch ach! was seh ich? Himmel! Deinen Staub. ‘6 - v Welch