Ausgabe 
18.7.1769
 
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Nachrichten^, »6/

gchauen, an denen.r.M zjahrigss Holz ist. MM lasset .man W Erde m ordentlichen schmähten Reihen vorhero tief ausgraben, uni) das Reiß8. io hjs 12, Fuß auseinander legen, daß es über der Erde kaum 6 bis « Augen behält. Man schneidet es auch nach Befinden Furier. Es kann dazu sowohl starkes als schwaches Reiß, auch r bis z Daumen starkes Holz in einzelnen Stökken genommen werden. Ueberhaupt schlagt hierbey "dasjenige Strauchwerk am besten an, welches von dem untersten Stamm­ende und den WürzW genommen wird, auch viel gewisser als die obersten und untersten Zweige. Wie eS-denn eben nicht schlechterdings nöthig ist, starke'Stangen zu Setzlingen auszuhauen und vorjetzo gleich zum An­fänge die alten güten tragbaren Bäume .dadurch zu verderben, ob man wohl ausserdem beydes thun kann. Demi die kleinen und schwachen Ruthen, machen im lottern Grunde in Zeit von? Jahren, hohe und starke Sträu­cher genug: welches man recht gut besolden kann, wenn man sie nicht zu dichte an die Graben neben einander einlegek, damit sie viele und starke Wurzeln machen können: Sie werden alsdann durch das Ausputzen oh­ne hin sehr leicht zu dauerhaften 3 bis 4 astigen niedrigen und zum künf­tigen Gebrauche sehr bequemen Bijunren gemacht'/ wenn sie vorhero schon mit guten Wurzeln versehen sind. .Dergleichen angezogene Baume müs­sen weder geköpft'werden, wie andere Satzweiden, noch sollst an ihren äussersten Zweigen beschnitten, weil sie eben an diesen jährlich ihre Wolle bringen, nicht aber an dem ganz jungen Holze.

Das Einlegen der Sträucher Hat vor Dem Emstekken der starken Mangen oder Satzweiden diese Vottheile, daß bcy dem ersten in der An­lage die Zwerge ihre Wurzeln, auch m Den ersten 3 Jahren, ganz ohne Hinderniß machen unv weniger ausgehen. Bey dem andern aber, da sie zugleich Wurzel und Kronen machen sollen , bey starken Sturm und Windstößen zur Erndtezeit beweget werden, ihre zarten Wurzelkeimen ein- büssen, und leichter verdorren - oder doch so zurükke schlagen, daß sie erst rpchhero z bis 3 Jahre als niedrige Sträucher erwachsen, die durch das Auspuzzen von neuem gezogen werden müssen.

Ehe man aber zu derjenigen Menge Bäume von -einem solchen At­ter gelanget, daß sie die inländische Baumwolle zu den Fabriken verschaf­fen können, muß man stch vor allen Dingen hüten, denen im Lande be­findlichen Baumen ihre Zweige zu nebpiem Man suchet dahcro Die?unteti tw dm Wm-zelmund Summen ausgeschlagenen 1 bis 3 jährigen Latten zur Anpflanzung WzuwePev , und von den übrigen nüdiigcn Sträuchen