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man anwendt, ihn wider zu heilen, beständig mehr' um sich greift. Sa* kucud hakte den Locrensern das Gesez gegeben; daß der Ehebruch mit dem Verlust beyder Augen solte gestraft werden. Sein eigener Sohn machte sich dreses Verbrechens schuldig. Er tonte die natürliche Liebe nicht ganz verleugnen; um aber doch die Gesezze nicht zu verlezzen, so lieS er ihm das eine-, und sich selbsten das andre ausgraben.
Vey dem im verwichenen Monat feierkichst vollzogenen hohen Vermahlungsfeste Se. Herzoglichen Durchlaucht, Herrn Ernst Ludwig, Erbprinzen zu Sachsen Gotha mit der durchlauchtigsten ältesten'Prinzessin Charlotte zu Sachsen Meiningen, wurde höchst denenselben ein Gedicht unter der Aufschrift: Mettelaus und Helena: unterthanigst zugeeignet- Wir zw.ifeln uicht, daß es einigen Lesern , denen wir es hier mittheilem angenehm seyn wird.
Mettelaus. '
Wie war Dir schöne Helena,
Als mich zu erst Dein Auge sah?
Mir rauschte Glut durch alle Glieder
Und was mein Herz empfand, empfand es immer wieder.
Helena.
Du kamst, und mit Dir Lust und Scherz,
Da wallte, Prinz, mein junges Herz, Ganz Spmra jauchzte Dir entgegen: Da sagte mir ein G-Ott, es jauchzte meinetwegen.
Mettelaus.
Geleitet von der Götter Hand
Durchreißt ich viel berühmtes Land»
Doch bracht am Ganges und am Nile
Kein himmlisch Madgen mich zum zärtlichen Gefühle.
Helma.
Nachdem ich Atreus Sohn gesehn,
War mir die Welt noch eins so schönr
Ach, steht' ich, Königin der Sterne
Diana, segne doch den Lieben in der Ferne!
& i Mette-


