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Sechzehntes Stück
Dienstags den 18tert April 1765.
Mit Hochfürstl. Hessen Darmstadtischcr gnädigsten Erlaubnis.
Die Klugheit eines Gesezgebers.
IfiKae Macht Gefezze zu geben, gehört mit unter die hohen Vorrechke Mry der Souverainen. Sie ist ihnen selbst von G-Ott, dem ersten unt» Ochsten Gesezgeber zugestanden worden , um dadurch ganze Völker, die sie beherrschen, glüklich zu machen. Diese Macht recht an« lutvendrn, erfordert die gröste Klugheit, und diese besizzen, ist ein göttlicher Vorzug. Erlauben sie mir zu sagen/ schreibt deswegen der gröste Monarch, ein Friederich an eine ebenso groffeMonarchin ; da sie ihm ihren zu einem neuen Geftzbuch verfertigten weisen Entwurf zuschikte; er* tauben sie mir zu sagen, daß dieses ein Geschäfte ist, fo wenig seines gleichen in der Welt hat. *3* ich getraue mir zu sagen/ baß Ew. Majestät die erste Laiserin sind, welche der Welt der* gleichen Geschenke macht, wie jenes ist/ |o ich vott ihnen em* pfangen habe. Die alten Griechen/ fo alle Lenner von ver* diensten waren, vergötterten die großen Männer, und räum* een den Gesezgebern / welche sie für die wahre wolrhätcr des
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