Ausgabe 
12.9.1769
 
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Wann em Pfech den Fuß etet den Schenkel verrenket hat, wenn auch der Schaden ein Jahr a!t ist: so brauche dieses sichere Mittel:

Mache Pulver von weiß Meß Wurzel und Guldenkraut; thueLor- beern und Hanfsaamenöhl darzu, mit dieser Salbebeschmiere den kranken Theil 6. oder 7. Tag.lang, hernach reibe es qoch etliche ^«ae mrt Baum- öhl, binde aber vas Pferd so an, daß es sich nicht reiben kann.

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Damit die Mücken und Schnacken die Ochsen und das Rmdvieh niemals plagen, so bestreiche sie um die Augen und hie und da am Leibe, mit folgender Salbe: .

Nimm Aloe, wilden Kürbis, Ochsengall, Rauten und Weyhrauch, koche es tüchtig mit Eßig, und Oehl, laßes kalt werden, so hast du deine Salbe.

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Da man seßo von der Farberröthe oder dem so genannten Grapp Pflanzen und Saamen aus Smirna zu kaufen bekommt, so wird denen- jenrgen welche sich auf diesen Bau legen, angerathen, solchen anzuschaffen. Er wird verkauft in Frankreich chez M, Tragonard , |Diredteur de lEcole Royale Veierinaire dAI for t pres £harepton. Auch hat man einen gedruckten Bogen, wo diejenige, so diese' Pflanze bauen wollen, un­terrichtet werden, chez Richard Laiiemant , Jmpiiirneor du Roy, -g Rouen. Man behauptet, daß ein Färber mit I Pf.,Grapp aus Smirna weiter komme als mit 2 Pf. aus hiesigen Landen. \ -

Diejenige so Wiesen anlegen oder-schlechte verbessern wollen, können sich von Paris von M. Andricux folgende Ej und Futtechamen heschrei- den, welche 5. Jahr lang halten.. ,

Die Saamen werden durcheinander,mstiret und sind in billigem Preiß zu Haden. .. x.. iT

Sain Foin raygbas '* - ... .

bis gras la grande pimpernelle , .

1 ?! grains doiifeaux -- '.ir .»

Sulla

Chimothea . . X

.... Man kam nufere bekannte Heublumen, auch etwas Fengel mit dWlhm. 1 ' v MM«;