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Kenntnissen zu bereichern', die sie in vielen Büchern zerstreut suchen müssen, oder zu welchen sie wegen der sie umgebenden undurchdringlichen gelehrten Schale nlcht gelangen können, so werde» Mihnen aus dem kleinen Schatz unsrer geringen Belesenheit zitwelksnistivas vsrlegen, das fteylich Gelehr­ten nicht unbekannt ist, atzer auch diesen tpojl eine Gelegenheit zuweiterm MchdeEn gebin-kam 7 •} ...

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Dabry aber wervmwir weder die Oceonomie noch am allerwenig­sten die Moral auS der Acht lassen. Aber wir bitten unste Leser es unS vicht zu verdenckem, wenn wir.Hie letztere noch serrm zuweilen in dem Ge­wand der Satire austreten lassen. Man denke nicht, daß wir die gering­ste Absicht habens diese oder jeüe Persimen, die wir oft nicht einmal ken­nen, anzustechen. Wir erhalten oft Aufsatze von Leuten, die niemals einen FuS in unsre Stadt oder die gantze Gegend gesetzt haben r und eö muß uns also nothwendig befremden, wenn Vie darinnen enthaltne Charaktere auf Personen gedeutet werden.^ Ein solcher EhaMter oder Satire ent­steht gemeiniglich auf folgende Art. Man bemerkt eine gewisse Thorheit, die man einer Anzeige würdig-hält, und es fallen uns ähnliche Bege'ben- heiteuund Züge von andern Personen ein, die wir ehemals gesthenchaben. Ma» setzt die,Züge von-zehen biS zwölf Thoren, in ein Bild zusammen, Wd erdichtet noch allerlei) Merckmale und Begebenheiten darzu, um Vas Bild völlig auszumahlen. §S kömmt alsdenn eine Abfchilderung her­aus, die in der That auf keinen Menschen unter der. Sonne ganzund gat paßt. Wie kan man uns nachsagen, daß wir Leute charackerisirten, v- di-Originalie» zu unsrer Schilderen ost in Nichts als in unfern Gedanken Mrklich sind? Zreylich entstehen alsdenn auch einzelne Züge, welche treffen!) ßcheinen. Wie ist VaS anders Möglich? Man erdicht einen Characker ganz und gar; wenn er sich in unsre und nicht in eine utopische Weltschik- ken soü, so muß er einzelne Züge enthalten, die hin und wieder aber un- tvt tausend Abänderungen und Zusäzzett in gewissen Personen würklich sind- Sie werden in einem jeden kleinen Städtgen ein -Original dazu finden, pgt Rabener, das ist, eine Person, die etwa» einen und den andern Zug tz» sich hat, mit der sich aber das gantze Gemählde nicht vergleichen läßt. Eben hierdurch unttrscheiden sich die Satiren von. den PaSairillen, als Ivelche nur einzelne Personen nach allen keutlichenZügen abschildern. Man «uß entweder die Satire überhaupt bor ungerecht erkkären, oder uns Vst- st Freyheit lassen, wenn wir nützlich werden sollen. Wenn wir eine Un-

vngereime-