und Nachrichten- <r

Men an leichtsinnigen Spielen des.WMv aber'ost reißt chr Todt da- ganze Gebäude nieder, daß sie verwegen genug zum Hob» des Glauben- aufgerichtet hatten. Wenige gehen ihrem Tode, wie Petromus und Mo­rus, lachend entgegen. Wenige spotten noch, wie Grammont, indem sie sterben. * So lustig, so siey ihr Leben gewesen; so ängstlich, so erschrek- lich ist gemeiniglich ihr Tod. Der eine fallt plözlich dahin. Er liegt, und glaubt zu vergehen. Drauf erhebt er sich wieder, und ist noch, und denttnoch, und fluchet, daß er noch ist. Jezt erkenneterGOtt, und möch­te ihn gerne noch laugnen. Der andre erschrikt und zittert beym Anblik < des Todes. Zu spat ein Christ zu werden, wünscht er doch mehr als ein­mahl es gewesen zu ftya.

Ein andrer Schwarm von Widersachern ruft uns dieses in die Oh-.- ren; bewundert und rühmet, was hier bewundrungswürdig istl Die Kraft , des Wortes, das wie ein verzehrendes Feuer die Herzen durchdringt! O verklemm doch das wunderbare, das göttliche in diesem Worte nicht durch das Lob menschlicher Erfindungen! Verdunkelt seinen Glanz nicht durch diesen Schatten! Was sind die Schönheiten der Poesie und Beredsamkeit, so vorzüglich, so glänzend sie auch seyn mögen , was sind sie gegen di- Strahlen des Wortes, die sich vom Aufgange der Sonne, biß zu ihrem Niedergange verbreiten? Sie sind verdunkelnde Schatten. O ihr urthei- lec zu voreilig, eifrige Gegner! Wir wollen mit vereinten Kräften ei­fern, um die Ehre Mfmrn , und unsers Glaubens. Ahmet G-Ott nach, der sich jenes Mittel bediente, als er sein Wort offenbarte! Drohet in fürchterlichen und schreklichen Bildern wütenden Sünden den Unter­gang! Donnert den Fluch über sie, wie dort Moses über Israel, da es in Abgötterei) fiel! Schüttet in einer reißenden Fluht die Gerichte des Allmächtigen über sie aus, wie Jeremias über Babel! Den Betrübten, den willigen redet in sanftem Tönen zu, und zeiget ihnen liebreich den Weeg zu der Quelle des Trostes. So rief sie unser Hohepriester zu sich; sanft- müthig spricht er zu allen die da kommen wollen; kommet zu mir! So

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* Dieser Graf war von den Reizungen eines wollüstigen Lebens eingenommen.. Sein König, der wohl wüste, daß er feine Religion hatte, schifte ihm, da er gefährlich krank lag, den Marquis von Dangeau, um ihn zu ermum ttrn , daß er als ein guter Christ sterben möchte. Der Graf aber, der eben!

h im Begrjf war zu Kerben, fehrte sich zu feiner Gemahlin, die jederzeit sehr andächtig gewesen war, und sagte zu ihr: Gräfin, wenn sie sich nicht m

; acht nehmen; so wird Dangeau ihnen bey meiner Bekehrung vorgreiffen.