Ausgabe 
5.12.1769
 
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4äa Gl'eMchewsch<Mich,AmeiNnötzrge Äuzeigt» iu rennen; seines AorratheS recht $u gebrauchen, oder denseibe» voreheilhast mmchnn ju können , wird er hier sparsamen Unterricht finden.

Kommt etwa die Versäumniß der Fischereywissenschaft daher, dciß dieselbe von so unerheblichem Nutzen ist? Das scheinet nicht wahrscheinlich, wenn man weis, wie der Heringsfang den Holländern, Norwegern, En- aclländirn und Schweden, Millioneneinträgkr wennman erwägt, wie b-trächkig dieDorffischerey so wol in Island und Norwegen,als auch im nördlichen Amerika, sty: wenn man endlich berechnet, wie wichtig der Wallfifchfang, für Holland und Engelland, für unser Hamburg und Bremen, werde.

Hingegen scheinet die kleine Fischerey sehr unbemerklich vorth-llhaft m seyn. Man lasse mich dies die kleine Fischerey nennen , welche Lander- genthümer, in Seen, Sümpfen, Flüssen undBachen besitzen. Hrer ist klar, daß eine See etwas gar geringes eintrage, wenn man es gegen den Eintrag berechnet, den deren Grund, wenn er Wiesenwachs oder Korn­feld wäre, bringen könnte und würde. Man hat daher verschiedener -Or­ten Seen abgegraben, und deren Boden tragbar gemacht: undvieleWir- the wünschten dergleichen thun zu können. Es bleibet aber bey den leeren Wünschen, weit sie die Wafferwagekunst nicht verstehen, oder die Kosten scheuen, oder sonst unübersteigliche Hmderniffe vor sich finden.

Und da diese bey den meisten Landwirthen unüberwindlich bleiben werden, so kann man bey denselben das gerechte Verlangen vermuthen,ih­re Fischernt so wie sie jetzt ist, einträglicher zu sehen.

Dieses ist die Absicht, m welcher ich dem geehrten Leser gegenwär- W geringfügige Bemerkungen vorzuiegen die Ehre habe.

Nach einer ungeMMgenen Folge der Gedanken kommt es hier auf drey Stücke an.

r. Wie räumt man die Hindernisse aus dem Wege, welche bisher den aus der Fsscherey zu hoffenden Nutzen, gehindert und verringere habenk

2. Wie