Ausgabe 
4.4.1769
 
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Bierzehentcs Stück.

Dienstags den 4ten April 1765.

Mt HockfürM. Hessen Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.

Von der Ehe.

«Sie Eke, das feste Band, welches durch beiderseitige Liebe, und eine harmonisch- Zuneigung geknüpft wird, belohnet uns mit tausend- fachem Vergnügen: unser Herz gewinnet allemal, wrr haben eine Person die ms°r ilk, sii lebet, und isi ganz für uns, da wir gan« für fie kbeth- Wir haben einen beständigen, emen angenehmen unseVer Sttle, unsere Meynung mit der ihrigen zu vernmgen Durch die Ehe werden zwey Personen aus der Familie der grosen Welt aufgehoben, um eine kleine Welt auszumachen, deren Gluk, deren Outes wieder m die aroie 26elt zurükfällt. 26aS man also der Ehe auch immer für schwere Vorwürfe machen kann; |o begreift sie doch übtthaupt wider diese nichts und eine einzige mislungene Heirath hebet das Gute mcht auf, das nemEich nach der Natur des Ehestandes auf Ms wartet , wenn wir den Absichten der Pflichten des Ehestandes gemas leben, und erfüllen. Genug: eine vernünftige Ehe, eine kluge /. und weise ^kroffene Wahl über- wieget alles, und es ist mehr als zu lllle Klagen wider d;e C >e