und rTlachrichtett. Z5Z

dennoch an einem -Ott Nord-und Süd-Ost-und West Wind wehen Lu lassen, annoch widersprechend zu seyn scheinet. ES bleibet also doch noch eine Schwürigkeit in der angeführten Stelle Virgils darinnen übrig, daß er nemlich eben von der Gesend des Meeres, darinnen sich die Schift ft des Aeneaö befunden, sagt:

Una Eurusque notusque ruunt crebroque procellis.

Africus.

Allein, wie wenn wir sagen, daß in eben die Gegend der Mittel­punkt von dem Mondsdruck gefallen? Alsdenn ist noch möglich, daß einige Schiffe Nord-andere West-undwieder andere entgegen gesetzte Winde empfunden. Und so bleibt der gute Virgil dennoch bey Ehren, und hat nichts wider die Natur gedichtet. Ja anstatt, daß diese ganze Stelle ihm zum Fehler anzurechnen wäre, so könnte sie vielmehr Den neuern Natur­lehrern den Ruhm Der Erfindung Der Erklärung von dem Ursprung der winde streitig machen, weil angezeigter maßen schon Virgil so ge* dacht hac wie sie.

Alßfeld,

im Heumonat, 17^8- Grünling.

Mittelst dieser beliebten Nachrichten beantworte ich die Frage: Wel­ches Mittel ist das schicklichste, Den mit Eise belegten Fischteichen hinläng* liche Luft zu verschaffen , ohne bekanntermaßen Waaken hauen zu Dürften. ..

Man ramle in beliebiger Weite Pfahle in die Fischteiche, aus diese Pfähle befestige man ein mit verschiedenen Löchern versehenes Brett. Durch die LöchK des Bretts stecke man ausgehölte Röhren von Holz, oder Blech. Man mache die Rühren mittelst angebrachter Haken also, daß sie nach Maaßgebung des hohen oder gefallenen Wassers entweder gesenket, oder aufgezogen werden können; nur hüte man sich daß daß Ende der Röh­re nicht Den Boden des Teiches berühren möge. V

Auf solche Weise wird man den Fischen nach eigenem Gefallen un­unterbrochen frische Luft zuführen können , ohne nöthig zu haben. Die mit Gefahr und vieler Mühe verbundenen Waaken zu bauen, oder die so leicht LüsWMenftierznden Strohwische amubringen. 3* *£> Mesiphalem^