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. In Mer Kindheit schon hab ichs an dir echMktt,;^ .. ..... Die väterlich von mir geführt, gestartet ward, Schon damals wann nur nicht die Zeit den Trieb erstikktt, Erfuhr ich, wie die Lust zur Dichtkunst uns gepaart.
Wenn nun noch gleicher, Tuch in deinen Brüsten glühet, - f< Wird Sappho nur allein dir Darin übergehn.
Doch acht wenn nur mein Fall dich nicht davon entziehet, Ach denn würd ich nichts mehr von demer Feder sehnt Sn Freiheit haben wir uns wechselnd vorgelesen »ft war ich Richter, und oft könnt ich Lehret sepn.
Bep deinen Liedern bin ich oft entzükt gewesen, si- v$ Qgenn deine Muse schwieg, beschämte ich dich fein.
Mn schrekket dich mein Fall; oa-mich die Dichtkunst schlaget. Denkst du, du würdest auch durch sie von Rom entfernt?" r Perille, Fürchte nichts, wenn nur dein Lied nichts heget, Wodurch ein keusches Herz verbotne Liebe lernt. Raum allen Vorwand weg der Dichtkunst abzusagen, Ergieb auls neue dich dem rühmlichsten Bemüh»:
' - Die Schönheit leider sehr von langen Alters Jahren, Die schlaffe Runzel wird die Stirne überzieh». Dein reizendes Gesicht wirst du gar bald vermisse», Wenn dich ganz unvermerkt das Alter überschleicht. Heists denn, Perill, war schön: so wird es dich verdriessen, Du zürnst, daß sich dein Bild nicht mehr im Spiegel gleicht. Dein Reichtbum ist nicht gros, wie er dir wohl gebühret, Dock bilde dir ihn nur nach aller Grösse ein.
Ein Guht wird durch das Glük geschenket und entführet, Und selbst ein CroesuS kann gar bald ein Jrus seyn. Kurz alles wird uns einst durch unser» Tod entrissen, Nur Wir und Wissenschaft raubt uns kein ficst-es Grab. Ich muß mein Vaterland, euch, uni) mein Haus vermisse», Man nimmt mir, was man mir nur nehmen konnte, ab. Bloß meine Kunst bleibt mir; sie kann mich noch ergözze», D S Kaiser- Recht und Mache dringt nicht in diese ein. Man kann ein mördlich Schwerd an meine Kehle sezzen, Bey meinem Grabe wird mein Ruhm noch übrig seyn.
Go


