Ausgabe 
27.12.1768
 
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fenheit noch einige Vorkheile gelassen hätte, denn obgleich nWand von des Gefahren zurück kehren konnte, so liessen sie sich doch durch eine geschickte Ausweichung vermieden.

Demohngeachket war eS nicht sehr gewöhnlich, mit vieler SorgeM Klugheit zu fahren; dennnach einer allgemeinen Thorheik schien j^ermann sich vdr'sicher zu halten, ob er gleich ründ um sich per feine Gefährten um tergehen sah ; und kaum hatten die Wellen jene bedeckt- als diese schon ihr ^sicksal und ihr Unglück vergessen hatten. Die Reise wurde immer mit -den derselben lustigen Zuversichtlichkeit fortgesetzt; jeder wünschte sich selbst wegen der Mzerbrechtkchkeik und guten Umstände feines Schiffes Glück- und hielte sich für stark genüg, um durch den Wirbel durchzufahren, der seinen Freund vttschlungen hatte; oder über die Felsen wegzuwischen, an welchen jener gescheitert war. Man bemerkte auch gar nicht oft, daß det Anblick eines SchifbruchS irgend eine Veränderung in Ansehung ihrer Reise verursacht hätte; wenn ja einer auf einen Augenblick auf die Seite lenkte, so vergaß erstem Steuerruder bald wieder, und überließ eS wieder, wie vorher, der Willkühr des Zufalls.

Diese Nachlässigkeit rührte etwan nicht von einer Gleichgültigkeit j oder daher , daß sie ihren gegenwärtigen Zustand gut zu ertragen wußten; denn, nicht ein einziger von denen , Vie so in ihr Verderben rennten, war, der als et ^nteisMk, nicht laut seiner Gefährten um eine Hülfe angerufen hät­te, öirrhchMMlyW^ichfOchv konM geleistet werden; und viele wand­ten noch chrscketzwAüg'enblicke dazu an, daß sie andere warnten, sich vor der Narrheit in acht nehmen, von der sie sich aus ihrer Reise hätten überraschen lassen. Ihre Gütigkeit wurde manchmal erhoben , aber ihre Ermahnungen nicht geachtet. L

Da die Schiffe , in welche wir gestiegen waren augemchernllch dem vnruhigemrMd stürMischen Strome des Lebens nicht gewachsen waren, fo wurden sie m dem Fortgänge Vieser Reise offenbar immer schlechter,' so daß 5per Reisende versichert war , er muste, so lang er auch dutch günstige mM,- lMö etntz beständige'Wachsamkeit chöchte erhalten werden, doch einmal untergehen. . . . n

. - DSse!MothwMigkeit uwzukonEN muste nvthwendrg den Lilstrgm trautig ,. den Kichneü verzagt machen, und den Melancholischen und Furcht- sanrenin beständiMMattekw halten,ünd sie hindern, die Ahwechseluk^ gm und Aünchmiichbeiem, die ihnen die Natur M den Trost ihrer- A dürbotr, M MeW. Doch schick in det Thrrt mmiand feinem Unttri-

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