Ausgabe 
27.12.1768
 
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MMW . - > - wöchemlich- gemlUWe WWWn Kachrichlen Zwey und Fünfzigstes Stück.

Drenstngsden -7tcn Veremb. !?<$

Mit Hochfürstl. HcffenDarmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.

Die Reift des Lebens.

Eine Allegorie. Aus dem Englischen.

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Las Leben, sagt Seneca/ ist eine Reise!, aufwelcher wir die Sc« 7) ne beständig verwechseln; zuerst lassen wir die Kindheit hinter _sd unS; dann die Ingen» , hernach die Jahre beS vollen männlichen Alters, und dann den bessern und angenchmern Theil des hohen Alters.,, Das Durchlesen dieser Stelle hat bey mir eine Folge von Betrachtungen bttvoraebracht, über den Zustand des Menschen, über die unaufhSrliche Aweifelbaftigkeit seiner Wünsche, über die stufenweise Veränderungen sei« uer GemükhSneigung gegen alle Gegenstände, und über d,e Gedankenlo- «akeit, mit welcher der Mensch über Den Strom hinweg schwimmt; und nulten unter diesen Betrachtrmgen Mich in einen Schlummer, und auf einmal wurden meine Obren gefüllt mit dem Geräusche der Arbeit, dem ^reukengtschrey der Lustigkeit, dem Toben deS Lermens, dem Gezische der Winde und dem Plätchem des Wassers. " ..

Das Erstaunt», wotinn ich eine Zeit lang war, unterdrückte meine

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