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Dreissigstes Stück.
Dienstags dm r6tM Julii. r?6t»
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. ! Mlt Hochfürstl. Hessen-Darmstäbtifcher gnädigsten Erlaubnis.
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habe tiod) etwa- zudem Briefe de-unglücklichen Frauenzimmers*
zu sagen, welches mich um Vevstand gebeten hat. Ihr ganzer uug^ck rührt von der Verlaumdung her. So schwer es aber ist, diese'zum Schweiget zu bringen/ so wenig hoffe O, daß EleHnorebe» ihrer alten Vaase, jemals Ruhe haben wird. Indessen will ich ihr die Mittel sagen, wie man sich noch am ersten von der Verlaumdung losmachen ,an°* Man muß tugendhaft seyn; und sich von allen Verlaumdungerr nichts das geringste vorzuwerftn wissen. So sehr die Tugend zum Leiden bestimmt ist: so kann sie es doch nicht lange seyn; wenn sie wahrend ihrem Unglücke nichts von ihrem Glanze verlohren hat.
Man muß gleichgültig seyn .oder sich wenigstens fo gegen die Ver- läumdung anstellen. Dieß benimmt den Verlaumdern allen Duth fort- rufahren, wenn ihr Endzweck war, uns zu kranken. Würden wir und darüber entrüsten, so würden sie erst recht anfangen/ Mii sie nun ebendas hatten, was sie verlangten. .. . -.»
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* Siehe das vorhergehende Stück.


