Ausgabe 
20.9.1768
 
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ohngeachtet wecken ihn ängstliche, uno betrübte Traume von Dieben und Embrrchen stündlich auf»' unD alsdann ist fein Vergnügen ausserordentlich gros, wenn er alles nachgefthn, und gefunden, daß er sich geirret habe. Sein Sohn ist, zu des Vaters grüstem Kummer, zu Ausschweifungen und zur Verschwendung geneigt-.!-; Der Vater schickte ihn, da er diese Lei­denschaft noch nicht an ihm kannte, nach einer fremden Stadt zu Anver­wandten. Hier verkhat der Sohn dem Vater, nach seinem Geständnisse, ungeheure Summen, deswegen schickte er ihm kein Geld mehr. Der Sohn machte aber Schulden aut seinen reichen Vater, und dieser lmußte, bey seiner Zyrückkunst alle dieselben bezahlen, ob cs ihm gleich sehr sauer mag angekommen seyn. Von nun an hat er auf feinen Sohn einen tödtlicheq Hgß und,Argwohn geworfen. Er vertraut ihm nicht das geringste, er läßt ihn in keiner Stube allein, und giebt ihm im geringsten kein Geld in Hän­den. .'Der Sohn hat sich also mit den Bedienten zu halten gesucht, weil diese vieles bey seinem Vater vermochten, und zu einigen Sachen Zugang und Gelegenheit hatten, die Schlüssel manchmal wegzunehmen, und sie doch wjeder hmzulegen, sobald man sie gebraucht hatet. Diess merkte der Vat­ter, und so oft er gewahr wurde, daß em Bedienter mit seinem Sohn ei- stigcs Verständniß hatte, mit ihm sprach, oder freundlich gegen ihn that, so schaffte er gleich deu Bedienten,,- als, einen für ferne Ruhe gefährlichen Menschen ab, und hätte gern seinen Sohn abgeschast, wenn sich dießeben so leicht thun ließe. So wurden,Endlich alle BedienM , weil es lauter LMe VmatlM^ und Freunde von der feindlichen Patthey waren, in kur­zer aus ihrem Diensten gejagt, bis auf einen einzigen , Den er allein für würdig hielt, zu behalten, weil er kein Freund von seinem Sohne war, und sich also der Schandthaten dir andern nicht theilhaftig gemacht harke. WWWDer vornehmste SpMube üNEihnen, Mser stell­te sich, um den Alten uhW bttküM/ guAM an, als wenn er seinen Sohn eben so sehrchaßt^, als er, und im Grunde.verstund er sich desty Vesser unk ihm<i Diese'Vestchlen nuLWbereinigten Kräften den Geitzigem und die so kistig'in'veMndern ZiMm'er khun, das mcht-weit von des Al­ten seinem ist, diese sind es, von -denen ich geredet habe. Sie haben eben in einem Koffer, de.yM M ausserorpentlichT Geavalt^ufbrechen mußten, eine üemliche Parthie Dukaten UfunöLn, womst sie sich.heute einen guten Abend DM- werd<st:/'V'nb während Dtefenr Erbrechen fimg es dem Al- ten 8'tM den -D'hrin klingeln, und ahndete ihm, -daß ihm gegenMM Mjgryftö Mglück drohett ^'deswegen ist er so bckmnrmrt ündänWW

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