vnd Nachrichten. rz

Der GOtt, der einst mit sanfter Stimme Dem Sünder rief, der ihn verschmäht; Der hört itzt nicht in seinem Grimme, Was der Verächter ängstlich ßehk.

Ihr Frommen! Diese Zorngerichte Erwarten nur die Bösewichte. Sie zittern nur - Ihr sollt euch freut). Nur ihnen isis ein Tag der Schrecken Euch wird des Heylands Stimme wecken, Um ewig euer Lohn zu seyn.

„ Kommt, fromme und getreue Knechte! „ Rust dann der Heyland, euer Freund, „ Lebt ewig nun, an meiner Rechte, Ein Leben, wo man nicht mehr weint.

Die Unschuld soll nun nicht mehr klagen;

Empfangt die Cron für eure Plagen, Genießt das Glück der Ewigkeit! „ Für jede Schmach, die ihr erlitten, x

Will er euch segnend überschütten Mik namenloser Seligkeit.

Dann fallt ihr in Entzückung nieder, Und bringet dem Erlöser Dank - Und alle Himmel hallen wieder, Und bringen dem Erlöser Dank.

O Menschen! Eilet, euer Leben Dem GOtt zu weyhn, der es gegeben, Dem G-Olt, der euch mit Langmuth liebt! Könnt ihr noch stets dem Laster dienen? Den Herrn zu lästern, euch erkühnen, Der euch noch Zeit zur Reue giebt? Auf! und verschiebt nicht eure Buße, Noch heut sey der Versöhmmgs Tag Sonst folgt, gewafnet, auf dem Fuße Euch ewiges Verderben nach.

C r Er,