Ausgabe 
15.11.1768
 
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Sechs und OHM Stück.

: -Dienstags den i ften Nsv. »76«.

MikHochfürstl. Hessen-Darmstädtischer gnädigsten Erlaubnis.

(Mch aieng be# meinem gewöhnlichen Spatziergang letzthin gerad hinter einer Kutsche, aus welcher ein Frauenzimmer einen Briefherausfal« <SX* («n liefi. Weil ich glaubte, daß solches von ohngefehr geschehen sey, so hob ich ihn auf, und ries der Kutsche zu; niemand aber wollte mich hö­ren ^ch steckte also meinen Schatz zu mir, und besah ihn im Rückweg etwas genauer. Ich fand aber nut ein Stück von einem Brief biy wel­chem sowohl Anfang als Ende weggeriffen war, und in welchem noch fol­gend« Worte standen', die zu merckwürdig sind, als daß ich sie weinen Le« fern nicht mictheilen sollte.' . .... , ,

1 riebs zu den Thieren. Sie hat em mitleidiges Hertz gegen

alle Arten, insbesondre aber gegen Vögel, Katzen und Hunde. Die Bau­ten in der Gegend wissen sich dieses zu nutz zu machen, und verkauffen ihr alle Vögel, deren sie habhaft werden können, sie füttert sie wenn sie noch jung sind, bis sie im Stand sind ihre Nahrung selbst zu findend alsdenn Ußt sie die meisten wieder stiegen-, und behalt nur diesenige, an denen sie einen besondern Verstand zu bemercken glaubt. Mik diesen unterhalt sie sich giMtze Stunden lang, MD giebt sich unsägliche Mühe auch diezenige 9 5 sprecheg