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Jüf diese Art hindern möchte? Ist dieses ein: bequemes Mittel ihre kiebe ,zu erwerben, wenn man bisher noch nicht so glücklich hat seyn können ihr zu gefallen? Läßt sich ein solcher Schritt durch die Heftigkeit der Liebe,entschuldigen? Oder verräth derselbe wohl gar ein boshaftes Hertze? Und hat nicht ein jedes andre Frauenzimmer, das davon Nachricht hat, wichtige Gründe, einen solchen Menschen, wenn er sich in Zukunft einmahl Mühe um ihr Hertz geben sollte, zu verabscheuen?
Um dem bedrängten Frauenzimmer/ das uns seine Klagen über die Aufführung einHer. Mannspersonen mirgetheilr har/ Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen / wollen wir seinen eiS* nen Brief hier einrücken lassen»
Meine Herren!
Ich hatte mir schon den ganzen Sommer über vorgenommen, Ihnen mein Misvergnügen über die Aufführung einiger vorwitzigen jungen Herren in unsrer Stadt bekanntzu machen. Sie haben vielleicht auch schon bewerft, daß so viele unser Geschlecht mit unverwandten Augen angaffen, wenn es der itzigen Mode gemas, eine entblößte Brust tragt. Ich befand mich jüngsthin an einem sehr warmen Tage in einer sehr grosen Gesellschaft, wo ich in dieser Tracht erschienen war. Ich darf mich zwar mef* ner Bildung nicht schämen, und ich kan es ohne Ruhm gestehen, daß die Natur wie in allen Stücken, also auch in der Mittheilung einer schönen Brust nicht sparsam gegen mich gewesen ist. Ich habe nicht einmal nö- thig, sie weis zu färben, wie einige von meinen Freundinnen thun Müssen. Allein es war mir doch unausstehlich, daß mi '1 so viele junge Gecken um* tingten, und beständig nach meiner Brust schielten, gleichsam als wenn ich sie unbedeckt liefe, damit sie sie nur sehen könnten. Ja so gar in der Kirche sind sie manchmal so unverschämt, und beunruhigen mich mit ihre» Blicken. Ich bitte Sie, meine Herren, sagen Sie doch diesen unvtr- schämten Leuten, daß ihre Aufführung gar nicht vernünftig wäre, und daß sie ihr Gesicht auf eine weit bessere Art brauchen könnten. Und zudem bin ich es ja nicht allein, die sich nach dieser Mode richtet. Warum Versos gen sie dann gerade mich mit ihrer Unverschamth it. Ich versichere Sie daß ich blos um ihres Geschlechts willen dieser Mode feind seyn würde wenn es allein auf mich ankame. Aber Sie wissen, wie es ist. Wer die
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