ZLs Greflstho wZchettttrch-göMeümützige Anzetzett

Menippus. Ey nun hab ich ihm doch ein etwas menschstchereS Ansehen gegeben, da ich ihm den garstigen Haarbusch abgenommen.

Merkur. Allerdings, denn diese zog er über die Stirne in die Höhe wenn er/ ich weis nicht, warum, sich ausdehnte. Wie? weinst du, du Bube, und fürchtest dich vor dem Tode? Komm, nur herein

Menippus. Noch eines der schlimmste Dinge hat er unter dem Arme.

Merkur. Was denn?

Memppus. Die Schmeicheley,. mit welcher er sich in seinem Les den viel erworben hat. -

Der Philosoph. Aber, mein lieber Menippus, legst du dann die stölze Freyheit, alles zu reden .und zu thun.,. was dir gefallt, die Frölich* keit, den guten Muth, und das Lachen nicht ab ? du lachst ja ganz alleim

Merkur. Das soll er nicht ablegen. Behalt dies alles 1 denn eS sind leichte Dinge, die sich gut fahren lassen, und bey der Schiffarth nütz­lich sind. - Du Redner da, weg mit deinen ohne Grunzen ausgedehnten Reden , weg mit den witzigen Gegensätzen, mit der gegeneinander abgemes­senen Redensarten, mit den künstlichen Wendungen, mit den ausländischen Wörtern und andern Künsten, die den Vortrag schwer.machen. h- m

Der Redner. Wie dirs gefallt; ich lege alles ab.

Merkur. Nun ist alles richtig. Machet also das Schiff los, zie­het das Brückchen auf, lichtet den Anker, spannet das Segel; Schiffer, richte das Steuerruder. Glückliche Reise; - Sie gelangen an dem jensei« tigen Ufer an, Menippus sagt den Todten; Wir müssen vors.Gerjcht, un­ser Urtheil zu hören. - Hier wird sichs zeigen, wie ein jeder gelebd hat.

Neue Bücher.

Cameral-LAcon (kurtzgefaßtes) derbey dem Kayserl. Kammergericht übli. chen Wörtern gr..8. 17^6. »4 fr. - _r7

von zu zäumen und gut zu beschlagen, mit Kupfern,

Formey, moralische Reden rkerTheil. «.Fest. 17SL. 4S fr

die ^^^b-ik-n Meyern, eines jüdischen ßrauenzimmerS,

Oetker lWilhelm) Versuch einer gegründeten Nachricht, »on den Mini, fteriahbus Imperu 8. 1766. 1 (I,;: ; -J .

kebea