i26 Gresische wöchentlich-gemer'ttttützl'geAnzeigett

bürg reißte, oder wenn ich vorher dem Herrn Mahler Dickfuß von meiner Schönheit eine kurze Nachricht zuschickte. Ich erwarte Ihren Rath mit der größten Ungeduld und nenne mich mit Vergnügen

Ihre

ergebenste Dienerin und gehorsamste Leserin

Clorts.

N. S. Wie wäre es, wenn einer von Ihnen mich bis nach Ham­burg begleitete? Wenn mir der Preiß zuerkannt wird; so soll er mich ge- wis nicht umsonst begleitet haben.

An die Jungfer Clon's, zur Antwort.

Wir freuen uns, daß wir das Glück haben, von dem schönsten Frauenzimmer unter dem Himmel gelesen zu werden, und wir wünschen nichts so von Her­zen , als daß Sie den Preiß der größten Schönheit erhalten möchten. -Ob Sie besser thäten, wenn Sie sogleich nach Hamburg abreißten, oder wenn Sie vorher dem Herrn Mahler Dickfuß eine kurze Nachricht von Ihrer ausbündigen Schönheit zu schickten? Wir halten fast das letztere für rath- samer und klüger. Denn die Mahler sind meistentheils so besondere Leute. Sie halten manchmal aus Eigensinn dasjenige für kein Meisterstück, was doch fast jedermann dafür erkennt. Wir haben die Ehre zu seyn

Ihre

ergebenste Diener'

die Verfasser.

N S. Von uns wird wohl keiner das Vergnügen, Sie nach Ham­burg zu begleiten, haben können. Wenn Sie sichs aber gefallen lassen wol­len; so wollen wir Ihnen einen gewissen galanten jungen Herrn zur Be­gleitung vorschlagen, der ebenfals Ursache zu haben glaubt, sich auf seine Schönheit etwas einzubilden.

Meine Herrn!

Ich überschicke Ihnen hiermit ?. fl. womit ich auf das schöne Buch pranumeriren will ^welches Sie in Ihrem letzten Blatte angekündigt ha­ben. Wundern Sie sich nicht, daß ich willens bin, mir ein so gelehrtes Werk anzuschaffen. Ich bin nur begierig das Mittel zu erfahren, wie man seine Schönheit bis in das höchste Merz conserviren könne. Ich habt z schon